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Versteigerungen.

1) Freitag den 25. Januar 1833 Morgens 10 Uhr so!l die herrschaftliche Erbleihmühle, die unweit Königsberg an der Biberbach gelegene sogenannte Strohmühle mit Scheuer und Back­haus nebst 55 Ruthen dazu gehörigem Wiesenland, znaleich mit mehreren, dem dermaligen Beständer eigenthümlich zustehciiden, dem Verkauf einzeln ausgesetzt werdenden Grundstücken unter den als­dann eröffnet werdenden Bedingungen, aus der Mühle selbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 2D. Nov. ! 832.

Großh. Heffi Stadtgericht daselbst. M ü Mer.

2) Die von dem Wirth Jacob Reiber und deffenEhefrau hinterlassenen Mobilien, in Bettung, Weißzeug, Kleidungsstücken und Hausgeräthschaf- ten bestehend, sollen

Mittwochs den 2. Jan. k I, und die folgenden Tage Nachmittags 2 Uhr in dem Wohnhaus auf dem Kirchenplatz an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen am 19. Dez. 1832.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r.

3) Auf freiwilliges Ansuchen der Ehefrau des Großh. Staabsguartiermeisters Gründler zu Darmstadt, gebornen Reiber von hier, soll das derselben zugehörige Grundstück,

223,6 Klftr. 66 Rth. Wiese in der Stephans- mark, an Ludwig Noll, Montags den 7. Jan. k. I. Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen am 20. Dez. 1832.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r.

4) Fruchtversteigerung bei dem Rent­amt e Gießen.

Montag den 7. Januar 1833, Vormittags 10 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause

50 Malter Waitzen,

400 " Korn,

200 n Gerste und

200 " Hafer

von dem hiesigen herrschaftlichen Speicher, unter den bekannten Bedingungen versteigt.

Gießen den 20. Dez. 1832.

Der Großh. Hess. Rentamtmann Schneider.

Besondere Bekanntmachungen.

1) Alle diejenige hiesige Einwohner, welche annoch Fvrststrafeu aus dem 4ten Quartal 1832 an Großh. Rentamt dahier zu bezahle» haben, fordert man hiermit auf, diese ihre Schuldigkeit' bei Vermeidung gesetzlicher Zwangsmaaßregeln' bis längstens zum 1. Januar 1833 zu berichtigen'

Gießen den 14. Dez. 1832.

Der Bürgermeister:

C. Silbereisen.

Feilgebotene Sachen.

1) In einer neuen Auswahl Flor- und Gürtel-Band und Blumen-Bouquetts empfiehlt sich unter Zusicherung der billigsten Preise

M. Heß.

2) Spelzen- und feines Waitzcn-Mehl ist zu haben bei B. Spruck.

3) Mit neu erhaltener Auswahl von Gold- waaren, zu Weihnachts- und Neujahrs-Geschenken besonders geeignet, empfiehlt sich

C. Trapp.

Zu vermiethen.

1) In meinem vom Herrn Major Moter erkauften Haus auf dem Seltersweg ist der un­terste Stock, bestehend aus 5 Stuben, 1 Kabinet, 1 Küche, 2 Kammern im dritten Stock, Keller, Holzremise und Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen, und kann bis zum 15. April 1833 bezogen werden.

Frhr. v. Harthausen.

2) In der Nähe vom Markt ist ein Logis, bestehend in 1 Stube, 1 Kammer, Holzplatz und Keller, zu vermiethen, und gleich zu be­ziehen; auch kann die Stube möblirt werden.

Vermischte Nachrichten.

1) Anzeige.

Das Frankfurter Journal mit seinen Beiblättern: Didaskaliaund Wöchentliche Unterhaltungen, hat in diesem halben Jahre,