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Zugleich wird nochmals an die Zahlung der noch rücksiäudigen Trieb-, Wieseuviertel- und Grundzinsen, sowie der fällig gewesenen 2 ersten Ziele der Communalgclder für 1832, mit dem Anlügen erinnert, daß, wenn solche nicht ebenfalls binnen 8 Tagen erfolgt, mit Zwang gegen die Debenten vorgegangen werden muß.
Gießen den 17. October 1832.
Der Stadtrechner N e r n.
Feilgebotene Sachen.
1) Ausgelesene, rothe, blaue und gelbe Kartoffeln sind zu verkaufen in Nr. 133 in der Brandgasse.
2) Tas in den Neucnbäuen belegene Wohnhaus des Großh. Kreisraths Onvrier mit dazu gehörigen Nebengebäuden und Hausgarten steht auS freier Hand zu verkaufen oder auch zu vermiethen; auch soll dessen Garten unter den neuen Eichen mit einem Gartenhäuschen aus freier Hand verkauft werden. Lusttragende können sich an Herrn Kreis-Assessor Eckstein dahier wenden.
3) Bon dem beliebten orientalischen Räucher-Balsam von G. Florey jun. in Leipzig, welcher mit einigen Tropfen auf den warmen Ofen oder Blech gegossen, den angenehmsten Wohlgeruch im Zimmer verbreitet, sind frische Vorräthe angekommen und in Fläschchen ä g gGr. zu haben bei , 'H. Lüdeking.
4) Kartoffeln sind achtelweise zu verkaufen: >°wie 2 möblirte Stuben zu vermiethen in Nr. 452 auf dem tiefen Wege.
5) Im Gasthaus zum Schwanen dahier steht ein fehlerfreies, zum Reiten und zum Fahren brauchbares, sechs Jahre altes Pferd, ein Fuchs mit durchgehender Blesse, zu verkaufen.
Zu vermiethen.
1) Durch Versetzung des Herrn Professors Schmitthenner als Oberstudienrath nach Darmstadt, wird das von demselben bisher bewohnte Haus, in der Waidengaffe gelegen, erledigt, und ich wünsche es wieder an eine Familie zu ver- miethcn oder zu verkaufen. Das Haus enthält 8 mst Defen versehene Zimmer, darunter 3 in der Große mittlerer Salons; ferner, geräumige Küche, gewölbten guten Keller, Waschküche,
mehrere geräumige Dachbodcnkammern, und bildet ein geschloffenes Ganze. Lnsttragendeu Käufern werde ich die Hälfte deö Kaufschillings mit 4X Prozent Zinsen auf dem Hause stehen lassen.
Sodann habe ich in dem Hause an der Schloßgasse die schöne 4te Etage, in 4 schönen Zimmern, einem Salon, Küche, Keller, Bodenkammer, nebst Antheil an der Waschküche be- stehend, zu vermiethen, und können beide Wohnungen von nun an täglich in Augenschein genommen werden. Gießen im October 1832.
G. F. Heyer, Vater.
2) In Nr. 574 sind zwei möblirte Stuben zu vermiethen und können sogleich bezogen werden bei Conrad Vogt,
Knpferschmidt in der Neustadt.
3) Nahe an der fahrenden Post ist eine Stube mit Sopha versehen zu vermiethen. Bei wem sagt Ausgeber.
4) Bei Bäckermeister Magnus auf dem Seltersweg sind zwei möblirte Stuben auf künftiges Wintersemester zu vermiethen.
5) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen. C. Trapp.
6) Zwei möblirte Stuben sind zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden können, bei
Frau Lind, Wittwe, an der Schloßgaffe.
7) In meinem neuerbauten Hause auf dem Asterweg ist ein Logis zu vermiethen; es besteht aus 2 bis 3 Stuben, 1 Küche, Keller und Holzplatz, und kann sogleich bezogen werden.
Peter Ruckstuhl, Zimmcrnteister.
8) In meinem Hause in der Schloßgasse ist die dritte Erage, bestehend aus 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschlossenem Holzstall und Keller, zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden.
Scharmann.
9) In der Hkntergasse sind 2 heizbare Stuben, mit Kucke, Keller rc. zusammen oder auch einzeln zu vermiethen. Braun.
10) Ein Logis, bestehend aus 2 Stuben, wovon eine mit Alkoven und Vorstübchen, einer Kammer, Küche, Keller und Holzstall, ist an eine stille Familie zu vermiethen, und das Nähere bei Ausgeber dieses zu erfahren.


