Beilage zu Nro. 2,
Ferner vermischte Nachrichten.
4) Einem verehrten Publikum zeige ich hr'er- durch ergebens! an, daß ich das bisher mit meinem Bruder in Gemeinschaft geführte Maurcrgeschäft von jetzt au auf meine eigene Rechnung betreibe, und bemerke hierbei zugleich, daß ich in unserm älterlichen Hause auf dem Selzersweg zwei Stie- gftt hoch wohne.
Gießen im Januar 1832.
Justus Kann, Maurermeister.
5) Wegen Auseinandersetzung des Neumül- lers Schwan mit seinen Kindern haben alle diejenigen, welche Forderungen an dieselben zu machen haben, die desfallsigen Noten bis Ende dieses Monats an mich einzuschicken.
Justus Schiefer,
7) 1000 fl. Vormundschaftsgeldcr liegen gegen genügende Sicherheit, jedoch nur in hiesige Stadt, zusammen oder getrennt, zum Ausleihen bereit. Das Nähere in der Redaction d. Blts.
8) Unterzeichneter wird den 20. Januar im Saale zum Einhorn dahier eine Tanzreperition zu geben die Ehre haben. Durch dieselbe wird den Honoratioren und Freunden der Terpsichore und Erato ein angenehmer Abend dargeboten.
Der Eintrittspreis ist 48 fr. ä Person. Erwachsene Damen, so wie Eltern, deren Kinder Theil an der Repetition nehmen, haben den Zu, tritt frei.
Der Anfang ist Abends 6 Uhr.
Akademiker P. B. Bartholomay, Universitäts-Tanz - und Fcchtlehrcr.
9) Souveraines Heilmittel gegen die Epilepsie (Fallsucht), wodurch schon viele tausende leidender Individuen beiderlei Geschlechts und von jedem Alter einer vollkommenen Herstellung sich zu erfreuen hatten. Der Unglücklichen, welche damit befallen sind, gibt es so viele, daß es um so erfreulicher seyn muß, wenn ein unfehlbares Mittel dagegen sich darbietct. Der Unterzeichnete, dem hiervon das Debit für ganz Deutschland überlassen worden ist, bringt solches hiermit zur öffentlichen Kenntniß.
Johann Gaudelius, in Bornheim bei Frankfurt a. M. wohnhaft bei Herrn I. A. Kämpf.
10) Zur allgemeinen Militär- Vertretuugs-Anstalt, die eine Sicherheit und zwar von 102,000 fl. depo-- nirt hat, die für jedes Mitglied, welches vor oder nach dem Loosen heirathen will, ohne die geringste Vergütung die gesetzliche, 400 r’. betragende Cantion leistet, haben bereits mehrere hundert Personen ihren Beitritt erklärt.
Ich lade die 1812 gebornen Bcitritts- lustigen mit der Bemerkung ein, daß meine Anstalt einzig und allein für sich besteht, worauf ich aus triftigen Gründen besonders aufmerksam mache.
Darmstadt den 1. Decbr. 1831.
Ernst Emil Hoffmann.
Angekommcne und abgcreiste Fremde
vom 7. bis 13. Januar.
Sn Gasthä usern.
Im Einhorn. -Sr. Kempf, von Herborn, Hp. Rosen- borf, Großh. Rcvierförster; Derr Leonbardi, v Darmthal, von Offenback, Hr. Zickler, von Wetzlar, Hr. Student; Madame Muller, von Marburg.
Hipolit, von Alsfeld, Hr. Rosenthal, von Rödel- Im Rappen. Hr. v. Notsmann, von Darmstadt, heim, Hr. Hirsch, von Frankfurt, Hr. Hirsch, von Großh. Hess. Major; Hr. Rübsamen, vvn Coblen;,
Offenbach, Kaufleute; Hr. Pfifferling, von Eichels- Conducteur; Hr. Gros, von Frankfurt a. M., Herr


