Einzelbild herunterladen

8

ler und Holzstall und kann sogleich bezogen werden. Schuhmacher Krailing in der Neustadt.

3) Bei A. Ziegelstein wird das bis jetzt von Dr. Klauprecht bewohnte Logis vakant. Dasselbe besteht in der 3ten Etage ans 2 Stuben nebst Ca- binet, Küche und Kammer; in der mittleren Etage aus einer großen Stube ans die Straße gehend, nebst Theil am Keller und Holzplatz.

Auf Verlangen werden die Stuben auch meublirt.

Feilgebotene Sachen.

1) Wir sind Willens, entweder unsere ganze in der Kapellansgasse stehende Hofraithe, oder auch nur das Haus mit dem dazu gewünscht werdenden Platz aus freier Hand zu verkaufen, und ersuchen die etwaigen Liebhaber, wegen der Bedingungen mit uns in Unterhandlung zu treten.

Johann Schäfer und Ehefrau.

2) Schönen Hafer verkanft in Malter und größer« Parthien billig

L. F. Felsing.

3) Garnier-Tüll in allen Breiten, gestickte Tüllkragen, Iaconnet, Sammet­gürtel, Florbander, glacirte Handschuhe u.s. w. habe ich erhalten und erlasse diese Artikel zu den billigsten Preisen.

Auch mit allen Sorten Stickwolle, Seiden und Leinen, so wie Stick- und- kelseide bin ich versehen und empfehle mich bestens M. Heß

am Asterweg.

4) Meine vorrathigen Stickmuster verkaufe ich zu den billigsten Preisen. M. Heß.

Vermischte Nachrichten.

2) Die Ziehungen der Güter- und Silberwaaren - Lotterie zu Marburg sind nun so weit vor sich gegangen, daß auch die Hauptzichung der 6tcn Klasse den 13. Februar d. I. stattfiudet. In dieser Ziehung werden ge­wonnen: 10,000, 8000, 3500, 3000 und 1500 fl. und noch sehr viele kleinere Treffer. Kaufloose hierzu sind bei den meisten Kollek­teurs in den Provinzial- und Haupt­städten, so wie bei dem Dirigenten dieser Lot­terie, Secretär Lilienfeld, zu Marburg zu billigem Preise zu haben.

3) Wir haben auf hiesigem Orte eine Bar­chent- und Zwillich-Fabrik angelegt, und ersuchen daher alle diejenigen, welche "für uns zu wcbey, spinnen oder spulen beabsichtigen, sich baldigst bei uns melden zu wollen.

Gießen den 8. Decbr. 1831.

Gebr. Homberger und Söhne.

4) Nach der, im Wochenblatte Nr. 52 v. Z.. enthaltenen polizeilichen Anzeige bin ich, gegcr Leistung einer Caution von 200 fl, zum Leicher besorger für die hiesige Stadt bestellt worden itit glaube mir schmeicheln zu dürfen, daß ich die bis­her erhaltenen, hierauf bezüglichen Aufträge zm größten Zufriedenheir der verehrten Besteller be­sorgt habe. Da ich jedoch vermuthe, daß einem großen Theil der ftteftgcn Einwohner noch unbe­kannt ist, daß mir dieses Geschäft von hochlöbli­cher Polizei-Behörde übertragen worden, so be­ehre ich mich, dieses hiermit nochmals zur öffent­lichen Kenntniß mit der Versicherung zu bringen, daß ich jeden Auftrag zur Lcichcnbesorgung am das pünktlichste und gewissenhafteste nach der b) stehenden Tarordnung erledigen werde.

Gießen den 11. Januar 1832.

Fr. Habenicht, Schneidermeister.

5) Da die gemeinschaftliche Führung unseres Mauerergeschäftö aufgehört hat und Jeder solches von jetzt an für seine eigene Rechnung führt, ss verfehlen wir nicht, dieses hiermit zur allgemeinen Kenntniß zu bringen.

Gießen im Januar 1831.

Gebrüder Kann, Maurermeister. '

1) Die Nummern 40 und 172 haben die 2 Tische, und die Nummern 78, 90, 149, 187, 259, 261 und 282 die in der Armenkinder-Strick- schule gefertigten Effekten, welche am 20. v. M. zum Besten der Armenanstalt verloost wurden, gewonnen.

Luise Stein.

Hierzu eine Beilage.