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Beilage zu Nro. 6.

Ferner zu vermiethen.

2) In dem hiesigen Gesellschaftshaus ist der oberste Stock, bestehend: aus 4 Stuben, 2 Kabi- mts, Magdkammer, 2 Küchen, Schwarzzcug- kammer, Holzremise, Keller, Mitgebrauch der Waschküche und Pumbe, zu vermiethen und kann alsbald, bezogen werden. Gießen den3.Feb. 1832.

3) Bei A. Ziegelstein wird das bis jetzt von Hrn. De. Klanprecht bewohnte Logis vakant. Dasselbe besteht in der 3ten Etage aus 2 Stuben nebst Ca- binet, Küche und Kammer; in der mittleren Etage aus einer großen Stube auf die Straße gehend, nebst Thcil am Keller und Holzplatz.

Auf Verlangen werden die Stuben auch meublirt.

4) Ein Logis, bestehend aus einer Stube nebst Kammer, Küche, Boden und Theil am Kel­ler, ist in Nr. 308. auf dem Neuenweg zu ver- micthen und kann Anfangs März bezogen werden.

5) In meinem Hause ist die obere Etage, aus 4 heizbaren Stuben, einer Kammer, ver­schlossenem Keller und Holzstall, und Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen und kann bis April bezogen werden.

Christian Busch.

6) Ein y4 Morgen 14 Ruth, haltender Garten am Riegclpfad ist zu verlehnen bei Senners Wittwe.

Vermischte Nachrichten.

1) Angelegentlichste und letzte Bitte. Es ist hinreichend bekannt-ge­worden,, daß ich bereits mit dem Jahre 1827meiit Sortiments-Büchergeschaft ge­schlossen, es meinem Sohne zum Fortbe- trieb für seine alleinige Rechnung abgetre- ten habe, und seitdem mich einzig mit mei­nem Verlags- u. Buchdruckereigeschäft be­schäftige. Meine Ausstande forderte ich unter Berücksichtigung vieljahriger meist freundschaftlicher Verbindungen^ mit hu­manster Schonung ein, und bin mir be­wußt, Niemand eine gewünschte Nachsicht versagt, oder gedrückt zu haben.

Nachdem ich indessen mit dem Schlüsse des letzten Jahres 1831 meine Haud- luugsbücher revidirte, ßcwahre' idf, dass

noch viele meiner Debenten mit den ganzen oder theilweisen Resten im Rück­stände sind.

Diese fordere ich nun so drin­gend als ernstlich auf, binnen jetzt und der Ostermefse dieses Jahres ihre Verpflichtungen gegen mich zu erfüllen, da eine längere Nachsicht meinen eigenen Pflich­ten Widerstreiten würde.

Ich bitte einen Jeden, den diese Aufforderung angeht, sie nicht abermals unbeachtet zu lassen, indem ich mir Ende April d. I. alle Restanten, die noch im Rückstände" sind und sich nicht genügend mit mir arrangirt haben, an meinen'An­walt, Herrn Hofgerichts - Advokaten Trapp 1 zu verweisen mich genöthigr sehe. Gießen am 29. Jan. 183A

F. Heyer Vater.

2) 200 st. sind in hiesige Stadt gegen dop­pelte Sicherheit auSzuleihen; wo? sägt Ausge­ber.

3) H 4- st. sind gegen genügende Sicherheit in hiesige Stadt auszuleihen. Das Nähere sagt Ausgeber dieses.

4) Tee Unterzeichnete, welcher zwei gutge- haltcue P,erde, schöne und gute Chaisen, undOe- kouoniiewagen besitzt, recommendirt sich als Lohn­kutscher und in allen sonstigen landwirthschaftli- chen Fahrten unter Zusicherung pünktlicher und reeller Bedienung bestens. Bemerkt zugleich, daß künftigen Sonntag seine Chaise von hier nachFrank- furt und Darmstadt fährt, und darin noch einige Plätze vakant sind ^diejenigen, welche von dieser Ge­legenheit Gebrauch zu machen wünschen, ersucht er, wegen des Näheren sich gefälligst bei ihm mel­den zu wollen. Gießenden ll.Fcbr. 1832.

Brück,

wohnhaft in dem ehemaligen Steuerein­nehmer Mändl'schen Hausein der

Wolkengasse.

5) Nach geendigtem Nachmittagsgottesdienst ist Morgen gukbesetzte Tanzmusik in dahiesigem Schiesihaus anzn treffen.