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7) Da sich mehrere Liebhaber zum Ankauf meines Hauses nebst Zugehör gemeldet haben, so wird dasselbe Freitag den 17tcn Februar b. I. Nachmittags 3 Uhr im Hause selbst unter gerichtlicher Leitung und unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert. Gießen den 10. Febr. 1832.
E. G e i ß m a r.
5) Mein Wohnhaus nebst Hinterbau imb Stallung, welches sich zu allen Geschäften eiern 6,11 tch Willens aus freier Hand zu verkaufen ' Christoph Seipp.
6) Ein noch in gutem Zustande -sich beff», dender viereckiger Ofen ist zu verkaufen. D Nähere bei Ausgeber dieses.
Feilgebotene Sachen.
1) Elastische Metall-Schreibfedern.
Diese Federn sind nach langjährigen verschie- dentlichen Versuchen zu der möglichsten, ihrem Zwecke am besten entsprechenden Vollkommenheit gediehen. Dieselben bestehen aus einer neu erfundenen Metall- Composition, welche der Schärfe der Tinte widerstehen; man kann mit ihnen so weich und schöner, wie mit einer gewöhnlichen Gänsefeder, schreiben, beim stumpfwerden können solche mit einem jeden scharfen Messer wieder verbessert werden, indem man sie nur zwei oder dreimal nach der Spitze zu schabt, ohne diese abzuköpfen.
Sie gewähren den Vortheil eines jahrelangen Gebrauchs und ersparen das lästige Fcderschnciden.
Zu haben bei
Universitäts - Buchbinder Balser.
2) Bei Unterzeichnetem ist fortwährend eine Auswahl gut gepolsterter Meubles neuester Faeon zum Verkauf vorräthig.
Auch werden solche auf Bestellung gefertigt. Gießen den 3. Febr. 1832.
Christinn Reiber, Tapezir, wohnhaft auf'm Kreuz.
3) Mein Wohnhaus, 7 heizbare ganz neu tapezirte Zimmer, mehrere Kabinetten und Kam- nrern enthaltend, will ich mit dem dazu gehörigen Blumcn-Garten vor — und einem Gemäß - und Obstgarten hinter dem Hause, aus freier Hand verkaufen, oder an eine Familie vermiethen. Die Übergabe kann schon im Marz 1832 geschehen.
Dr. Losk a n t.
4) Meinen hinter den Eichen, neben Hrn. Ba- kermeister Ebel und Schuhmacher Bergmann gelegenen Garten, 1 Morgen 18 Rutb. haltend, bin ich Willens aus freier Hand zu verkaufen. Falls sich keine Kauflicbhaber hierzu finden sollten, wird derselbe auch miethweise abgegeben. Lusttragende dazu können sich bei mir melden.
Giessen den 8. Febr. 1832.
W aguer, Universitätsuuterpedell.
bc,, he? 5nW HEudische Häringe sind zu
cet M. H. Ster».
8) Ich habe eine ansehnliche Sendung s«. ner Spiegel und Spiegelgläser erhalten von 6? bis zu 0fl. das Stuck; womit ich mich beste z empfehle. G.Phil. Fillmann
Glasermeister am Rathham
3» Garniertüll, gestickten Tüllkragc, glacirten Handschuhen nnd venetianischcn Masst: zu den äußersten Preisen empfiehlt sich
M. Heß am Asterweg. s-m »?n $el'£'ficbte Dr-eutalische Räuchert fa.n von G. Flor ey gun. in Leipzig, welch, alle übrigen dergleichen Fabrikate an WohlgerÄ übertrifft, ist fortwahrnd in Fläschchen 16ft M bekommen bei Herrn H. Lüdeking in Eist,
11) Ein Haufen Kuhdünger ist überhaupt ch, wagenwcise zu verkaufen bei
«n . Hb',nr. Jnghardt sen.
12) Co eben habe ich eine Sendung Laim« erhalten, welche in Wohnzimmern sowohl, i1 a«ch für Studirende zn gebrauchen sind. Sie.- pfehlen sich,owohl durch Schönheit, als auchdS zweckmäßige Einrichtung, da sie in 6 Stuul» nicht mehr als für 1 V„ Kr. Oehl bedürfen, Ä dem ungeachtet ein Helles Licht verbreiten. Da ich (Uli einen guten Absatz derselben rechnen darf, so kam tc\ 11 bfnem sehr billigen Preise abgeben. Tit erste Sorte, welche schöner ausgearbeitet ist, kostet das Stück 3 fl., die zweite Sorte 2 ff. 24 kr. Sollten sie nicht zur Zufriedenheit ausfallen, so bin !rt) crbotig, sie wieder zurückzuuehmen.
H. L it dekiug.
Zu vermiethen.
1) In meinem Hause in der Flügelsgasse sind 2 Stuben mit Kabinet, eine Kammer, eine Küche, ein Holzstall und ein Keller zu vermiethen, und können nach Wunsche alsbald bezogen werden. Auch kann eine mcuvlirte Stube, mit oder ohne Kabinet, abgegelen werden.
Roth, Rechnungs-Revisor.
Hierzu eure Bc:


