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den, indem man sie nur zwei oder dreimal nach der Spitze zu schabt, ohne diese abzuköpfen.
Sie gewähren den Vorthril eines jahrelangen Gebrauchs und ersparen das lästige Federschueiden.
Zn haben bei
Universitäts-Buchbinder Balser.
2) Bei Unterzeichnetem ist fortwährend eine Auswahl gut gepolsterter Meublcs neuester Fae.on zum Verkauf vorräthig.
Auch werden solche auf Bestellung gefertigt. Gießen den 3. Febr. 1832.
Christian Reiber, Tapezir, wohnhaft auf'm Kreuz.
3) Eine sehr schöne, gut und im neusten Geschmack gearbeitete einspännige Chaise ist zu verkaufen bei Carl Blei m a n n, Satklermeister.
4) Ein Fuder Erbsenstroh ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition dieses Blatts.
Zu vermiethen.
1) Nahe am Kirchenplatz sind im Ganzen oder vertheilt 2 Stuben, 2 Kammern und Küche zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden können. Ausgeber sagt, wo.
2) In meinem Hanse in der Flügelsgasse sind 2 Stuben mit Kabinet, eine Kammer, eine Küche, ein Holzstall und ein Keller zu vermiethen, und können nach Wunsche alsbald bezogen werden. Auch kann eine meublirte Stube, mit oder ohne Kabinet, abgegeben werden.
Roth, Rechnungs-Revisor.
3) In dem hiesigen Gesellschaftshaus ist der oberste Stock, bestehend: aus 4 Stuben, 2 Kabi- nets, Magdkammcr, 2 Küchen, Schwarzzeugkammer, Holzremisc, Keller, Mitgebrauch der Waschküche und Pumbe, zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Gießen den 3. Feb. 1832.
Vermischte Nachrichten.
1) Angelegentlichste und letzte Bitte. Es ist hinreichend bekannt geworden, daß ich bereits mit dem Jahre 1827mein Sortiments-Büchergeschaft geschlossen, es meinem Sohne zum Fortbe-
Hierzu ein
trieb für seine alleinige Rechnung abgetreten habe, und seitdem mich einzig mir meinem Verlags- u. Buchdruckereigeschäft beschäftige. Meine Ausstande forderte ich unter Berücksichtigung vieljähriger mch freundschaftlicher Verbindungen, mit he manster Schonung ein, und bin mir bewußt, Niemand eine gewünschte Nachstch versagt, oder gedrückt zu haben.
Nachdem ich indessen mit dem Schlich des letzten Jahres 1831 meine Hand- lunasbücher revidirte, gewahre ich, daß noch viele meiner Debenten mit den ganzen oder theilweiseu Resten im Ruch stände sind.
Diese fordere ich nun so dringend als ernstlich auf, binnen jetzt und der Ostermesse dieses Jahres ihre Verpflichtungen gegen mich zu erfüllen, da eine längere Nachsicht meinen eigenen Pflichten Widerstreiten würde.
Ich bitte einen Jeden, den diese Aufforderung angeht, sie nicht abermals unbeachtet zu lassen, indem ich mit Eck t April d. I. alle Restanten, die noch« Rückstände sind und sich nicht genüget mit mir arraugirt haben, an meinen A- walt, Herrn Hofgerichts - Advokam Trapp l. zu verweisen mich geuötW sehe. Gießen am 29. Jan. 1832.
G. F. Heyer Vater.
2) 200 sl. Vormundschaftsgelder liegen gl- gen genügende Sicherheit und zu 4 pCt. Zinsen in hiesige Stadt zum Ausleihen bereit. Wer? sagt Ausgeber dieses.
3) Gegen ein sicheres Unterpfand sucht jemand 200 fl. zu leihen. Wo? sagt Ausgeber dieses.
4) 300 fl. liegen gegen doppelte Versicherung und zu gewöhnlichen Zinsen zum Ausleihen bereit.
Markus Low.
Beilage.__________


