Ausgabe 
30.7.1831
 
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Beilage zu Rro. 31.

Ferner feilgebotene Sachen.

2) Gutgehaltene Holländische Häringe von 1830 das Stück 4 kr. sind zu bekommen bei

F. Hensler,

3) In Florbändern zu billigem Preiße em­pfiehlt sich M. Heß.

4) Ein geräumiges Wohnhaus Nro. 194. aebst Stallung ist zu verkaufen.

5) Grüne Kerne, Citronen und holländische Häringe werden fortwährend verkauft bei

L. F. Höstereich, am Neuen-Weg Nro. 310.

6) Ganz frisches Selterswasser, aus dem Herzogthum Nassau, wie auch Selzerwasser bei Okarben verkaufe ich zu billigem Preis.

L. L. Fel sing, aufm Markt.

Zu vermiethen.

1) In Nro. 582., ohnweit der Stadtpforte, sind 2 Stuben, wovon eine mit Kabinet versehen, Küche, 2 Kammern, großer verschlossener Holz­platz und verschlossener jKeller, zu vermiethen.

2) Ein Logis, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, wovon 2 aneinanderstoßen, 1 Zimmer mit, und 1 ohne Kabinet, 2 Kammern, Küche, Keller, Boden und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen, und kann auf Verlangen so­gleich bezogen werden. L ü d e k i n g.

3) In meinem Hause in der Schloßgasse wird bis den Iten Octbr. d. I. leihfällig die zweite Etage, seither bewohnt von Mad. Clicquot, sodann die dritte Etage, seirher bewohnt von Hrn. Canz- list Landmann; bestehend, jede aus 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschlossenem Keller und Holz­stall, und können bis dahin anderweit vermiethet, auch kann aus Verlangen in der 2ten Etage noch eine Stube dazu gegeben werden.

Scharmann.

4) In der alten Post ist die obere Etage zu vermiethen.

5) In meinem Hinterhause ist ein Logis, bestehend aus 3 heizbaren Stuben, 2 Kabineten, Holzplatz ic. bis zum 1. August beziehbar, zu ver­miethen. Felsing au'fm Markt.

6) Ein großes meublirtes Zimmer ist in der Nähe des Neuenwegs und den Neuenbäuen zu ver­miethen, und das Nähere bei Ausgeber zu erfahren.

7) Die angenehme Wohnung in meinem Wallgarten, welche bisher mein Tochtermann, Herr Dr. Bender bewohnte, wird in Folge dessen Ab­zugs nach Frankfurt, erledigt. Die Wohnung enthält im ersten Stock 6 heizbare Pieeen, beque­me Küche, Holzremise, Waschküche, und beson­deren Keller; in den Mansarden 2 Zimmer mit Oefen und der Aussicht in den Garten, daran eine geräumige Kammer, mit besonderem Eingänge. Unter Zugeständniß des Mitgenusses der Annehm­lichkeiten des Gartens, wünsche ich die Wohnung an eine geräuschlose Familie wieder zu überlassen. Giessen den 15. July 1831.

G. F. Hey e r, Vater.

8) In Nro. 293. sind 2 Stuben, 2 Kam­mern , Keller und Holzstall zu vermiethen.

9) In meinem neuerbauten Hause auf dem Seltersweg ist das bisher von Fräulein Fischer be­wohnte Logis anderweit zu vermiethen, und kann bis den 1. September dieses Jahrs bezogen ^wer­den. Sodann ist in meinem Hause in der Löwen­gasse eine möblirte Stube mit Kabinet zu vermie­then und kann sogleich bezogen werden.

Heinrich Hellmold.

10) Das Logis in meinem Hause, welches bis­her Herr Freyprediger Heyer bewohnte, ist ander- weit zu vermiethen, und kann im Oktober bezogen werden. I. W. Stein.

11) In meinem Hause auf dem Kreuz ist die 2te und 4te Etage leihfällig, und können täglich anderweit vermiethet werden.

Giessen den 11. July 1831.

G. Ph. Gail.

12) In dem Niesischen Hause in der Hinter­gasse ist der untere Stock, bestehend in 2 heizba­ren Stuben, Kammer, Küche und Keller, zu ver­miethen. Desgleichen im dritten Stock eine heiz­bare Stube nebst Kabinet. Beide Logis können sogleich bezogen und für den Preis von 60 fl. ab­gegeben werden. Das Nähere bei Ausgeber.

Vermischte Nachrichten.

[1] Die Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha, welche am 1. Juli