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10!)

matt von jedem Ortsbürger, daß er nicht allein von dem ihm zustchenden Wahlrechte Gebrauch mache, sondern auch nur solche Männer wähle, welche als rechtliche, uneigennützige, fähige und thätige bekannt sind.

7.) In jeden Stimmzettel werden zechs, nach Art. 34 und 35 der G.O. wählbare Ortsbürger ein­getragen und werden diele beiden Paragraphen vorzüglich der Berücksichtignng der hiesigen Orts­bürger empfohlen.

Bei dem bekannten guten Burgersinn der hiesigen Ortsbürger giebt sich der Unterzeichnete der angenehme» Hoffnung hin, daß die hiesigen Ortsbürger ans eine besonnene, wohlüberlegte Wahl Bedacht nehmen werden.

Gießen den 24. Mai 183!.

Der Wahlcommiffar, AcceM Drescher.

[2] Die Stelle eines Kuhhirten und resp. Nachtwächters in hiesiger Stadt ist erledigt. Wer diese zu übernehmen gedenkt, kann sich auf dem Bürgermeistereibureau anmelden, hat sich übrigens mit amtlich beglaubigten Zeugnissen über sein Wohlverhaltcn zu legitimiren und seine Brauchbar­keit darzuthun. Gießen den 25. 1831.

Der Bürgermeister

C. S i l b e r e i s e n.

>7ers1eigerungrn.

[1] Nächsten Donnerstag den 2. Juni wer­den im Domanialwald des Reviers Schiffenberg 41 % Stecken buchen und eichen Schcidholz, 34/ " " " Prügel -

54 " " " Stöcke,

3150 Gebund » -- u. Dornrcißer u.

1 Buchenklotz zu Achsen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert, wobei Zahlungsfrist bis Martinitag d. I. gegen gesetz­liche Bürgschaft gestattet wird. Der Anfang ge­schieht des Morgens um 8 Uhr am Forstgarten. Baumgarten am 27. Mai 1831.

Der Großbzgl. Revierförster

B o r k h a u se n.

[2] Künftigen Mittwoch den 1. Juni Nach­mittags 2 Uhr sollen in der Wohnung des Bur­gers und Metzgers Conr. Sack auf der Mäusburg

mehrere zum Nachlaß des verlebten Stadtgerichts- Dieners Mohr gehörige Effekten, bestehend in Kleidungsstücken, Weißzeug, Küchengeräthe u. dgl. gegen gleich baare Zahlung an den Meist­bietenden versteigert werden.

Gießen am 27. Mai 1831.

Ghzgl. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

[3] Das Gras zu Heu und Grummet von 6 Morgen Wiesen am Leihgesternerweg, desgleichen von 4% Morgen Wiesen in der Wicsecker Gemar­kung, sodann von 3 Wiesen am kleinen Steinweg ic. ic., soll Montag den 13 Juni Morgens 10 Uhr in meiner Behausung öffentlich versteigert werden. Gießen den 26. Mai 1830.

Melchior Frech.

[4] Montags den 30. Mai d. I. Nachmit­tags 2 Uhr sollen in der Wohnung des gestorbenen Küfermeisters Peter Eröcker auf dem Seltersweg, die von demselben und dessen Wittwe hinterlassene Mobilien, in Bettung, Kleidungsstücken, Hausge- rathschaften und Haudwerksgeschirr bestehend, öf­fentlich an den Meistbietenden gegen baare Zah­lung versteigert werden.

Gießen am 19. Mai 1831.

Grhzgl. Hess. Stadtgericht.

Müller.

[5] Donnerstags den 2. Juni d. I. Nach­mittags 2 Uhr sollen in der Wohnung des Schrei­nermeisters Weigel in der Neustadt, die von der gestorbenen Thorschreiber Johann Görg Dietzen Wittwe hinterlassenen Mobilien, in Bettung, Weiß­zeug, Kleidungsstücken und sonstigem Hausrath bestehend, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen am 13. Mai 1831.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

[6] Grasversteigerungen bei dem R e n t a m t e Gießen.

Das Gras von den herrschaftlichen Wiesen soll für dieses Jahr in folgender Ordnung loosweise versteigert werden:

1) In der Wohnung des Wirths Dei­bel in Wieseck, Mittwoch den 8. Juni Vormittags 9 Uhr, von der Au-, Wirthschen«, Juden- und Fclsgraben-Wiese.