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und Keller, dem Mitgebrauch eines Waschhauses, einer Pumbe u.f.ro., anderweit vermiethet wer­den. Pachtlustige können das Logis durch An- mesdung bei dem ersten Gesellschaftsdiener Sack jeden Tag gezeigt bekommen, und kann dasselbe auch cbensobald gleich bezogen werden.

2) In meinem Hause, am Kanzleiberg, ist ein Logis, bestehend aus 6 heizbaren Zim­mern, Kammern, Küche, verschlossenem Keller und Holzremise, nebst Mitgebrauch der Wasch­küche, zu vermiethen, und kann im Monat Juli l. I. bezogen werden. L. Näh meyer.

3) In Nr. 217 auf der Mausburg bei Phi­lipp Löber ist ein Logis zu vermiethen, bestehend aus einer Stube, einer Kammer, Küche und Keller, und kann sogleich bezogen werden.

4) Nicht weit von der Kirche sind 3 auch 4 heizbare Stuben, 2 Kammern, Keller, Küche und Holzplatz, zu vermiethen, und können den 1. Mai d. I. bezogen werden. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blatts.

Vermischte Nachrichten.

1) Auf vielfaches Verlangen wird Morgen, Sonntag, der bekannte Olivo aus Italien, eine vierte und allerletzte g r o ß e V o r st e l l u n g ans dem Gebiete der natürlichen Magie und Physik, im Saale des Gasthauses zum Einhorn da­hier, geben. Das Nähere besagt der gedruckte Anschlagzettel.

2) In verschiedenen achtbaren Handelshäu­sern dahier sind Lehrlkngsstcllen offen. Junge Leute, welche die Handlung erlernen wollen, können daher Unterkunft finden durch

das allgemeine Besorgungs- und Commissions-Comptoir von

Eduard Streng. Frankfurt a. M. den 20. Januar 1831.

3) Mit meiner bisher geführten Liqueur- nnd Weinwirthschaft verbinde ich auch jetzt einen Bierzapf, welches ich anznzeigen nicht verfehle.

Giessen den 26. Januar 1831.

I. B. Loos am Markt.

4) Der Beitritt zur allgemeinen Militär-Vertretungs-Anstalt für die im Jahr 1811 Geborne kann schon jetzt hier bei mir, oder in den Bezir­ken bei den Herrn Geschäftsführern,

Redaction und Verlag der Brühl'si

oder bei meinem Bruder, Stenerein- nehmer G u st a v H o ffm a n n zu Gies­sen in Nr. 401 der Wolkengasse, in der Nähe des Hauses des Herrn Geh. Raths v. Löhr wohnhaft, angezeigt werden/

Da ich wenigstens zwei Drittel aller Einsteher aus Oberheffen erhalte, so gehet doppelt so viel Geld aus meiner Anstalt nach Oberhessen, und die Mei­nung, durch den Beitritt bei mir gierige das Geld nach Darmstadt, ist falsch.

Ich habe eine Caution von 90,000 fl. deponirt. Ich vertrete die vor dem Lösten Jahre heurathen Wollende, ohne daß die Gesellschaft oder das Mit- g ti e d das Geringste dafür zu bezahlen hat.

Pro 183%i traten 1363 Personen bei.

Die Herrn Prediger und Bürgermei­ster ersuche ich um fernere gütige Empfeh­lung meiner zuerst gegründeteu Anstalt.

Darmstadt den 1. Januar 1831. Ernst Emil Hoffmann.

Gottesdrensl am 30. Aanuar.

In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Inspektor Engel. Nachmittags Herr Ür. Koch.

Sonntag den 30. Januar habeir das Frische backen: die. Bäckermeister Moriz Wallenfels in der Wallthorstraße, Wilhelm Schäfer am Rath­haus , Heinrich Noll jun. auf dem Selzersweg, und Daniel Noll's Wiltwe in der Neustadt.

Getaufte vei Der evangel. Gemeinde.

Den 23. Januar. Dem Burger und Ge- hülfen im botanischen Garten, Heinrich Weiß, ein Sohn, Heinrich Karl Ludwig.

USeerdigte der der cvangel. Gemeinde.

Den 22. Januar. Fräulein Christine Jo- hannette Maria, weiland Herrn Johann Ger­hard Gravelinö, Amtsverwesers in Bobenhau« sen, hinterlassene Tochter, alt 613. 5 M. 11T.

Den 24. Januar. Anna Elisabeth, des verstorbenen Soldaten Johannes Christoph Jun­ker ledige Tochter, alt 56 I. 13 T.

Vcervigte bei der tzathol. Geintinde.

Den 19. Januar. Gustav Jul. Theod. Christ. Wilh. Aler. Friedrich Karl Kraus (geboren ru Giessen) alt 18 I. 6 M.

en Buch- u. Steindruckepey.