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3) Das von dem verstorbenen Bierbrauer, Johannes Bopf zu Langgöns, hinterlassene Brau- geschirr, in einem guten kupfernen Braukessel, ungefähr 6 Ohm haltend, zwei Braubütten, jede 10 Ohm haltend, acht öhmigen und zwei tzalböbmigcn Fässern, mit den übrigen dazu ge­hörigen Geräthschaften, bestehend, sollen

Mittwoch, den 9. Februar d. I., Morgens 11 Uhr, auf dem Gemeindehaus zu Langgöns, öffentlich an den Meistbietenden, gegen baare Zahlung, versteigert werden.

Giessen am 25. Januar 1831.

Großherzögl. Stadtgericht. Müller.

4) Donnerstag, den 10. Februar 1831, Vormittags 10 Uhr, kommen dahier 1 Mltr. Waitzen, 100 Mtlr. Hafer, 1 Mltr. Erbsen, 1 Kpf. 2 Gschd. Linsen, 1 Sr. 2 Kpf.Wicken, 1 Gschd. Repösaamen, 1 Sr. 3 Kpf. 2 Gschd. Tennröhr, 2 Kpf. 3 Gschd. Abbruch, 39 Gebund Waitzen- stroh, 240 Gebund Kornstroh, 36 Gebund Wirrstroh, 31 Gebund Stroh von Schotcn- früchten, und 100 Ccntner Heu, zur öffentli­chen Versteigerung.

Gladenbach am 24. Januar 1831.

Der Rentamtmann Stube.

5) Jagdverpachtung. Die Herrschaft­liche hohe Und niedere Alleinjagd in der Lang- gönscr Wald- und Feldgcmarkung soll den 8. des nächsten Monats Februar, Vormittags 9 Uhr, in dem Fettellschen Gasthause zu Pohl- göns, öffentlich, unter den gewöhnlichen Pacht- bedingungen, auf 6 oder 9 Jahre, vom 15. Februar 1831 anfangend, an den Meistbieten­den verpachtet werden.

Pohlgöns den 21. Januar 1831.

Der Großherzogl. Nevierförstek Groß.

6) Holzverstsigerung. Da ich mein km vorderen Zeughaus befiudliches Holzmagazin räumen werde, so bin ich gesonnen, das während dem Winter darin aufbewahrte, vorzüglich schöne und ganz trockene Buchenscheit­holz von 60 70 Stecken, sowohl in Par- thieen als ganzen Und auch halben Stecken, Mon­tag den 31 d. M., Morgens 9 Uhr, zu verstei­gern, und lade daher die Kaufliebhaber hierzu ergcbenst ein.

Giessen den 29. Januar 1831.

Daniel Wirth-

Vesünvtre LeLantttmschuNF.

1) In dem Hypothekenbuch der Stadt Großenlinden sind nachbemerkte Verunterpfän- dungen noch nicht gelöscht, wogegen von dem jetzigen Besitzer der verpfändeten Gülerstücken, dem Kastenmeister PH. Zörb zu Großenlinden, die geschehene Ablage der Capitalien behauptet wird, und daß die Verbriefungen, welche aus- gestellt:

1. Philipp Zörb dem Johannes Lenz zu Großen­linden über 120 fl. Capital (die Zeit ist im Hypothekenbuche nicht bemerkt);

2. von demselben der Katharina Margretha Vetzberger zu Giessen über 140 fl. Capital, sodann

3. von Jakob Deissen Wittwe dem Pfarrer Degen am 8. September 1808 über 50 fl. Capital, und

4. von derselben der Johannes Schaums Witt­we den 16. Januar 1809 über 35 fl. Capit.

5. von Jakob,Deis dem Hofrath Rittershaü- sen über 53 fl.

6. von Johannes Deis dein Jakob Busch zu Giessen über 50 fl. Capital am 15. Novem­ber 1815,

verloren und nicht aufznfinden fegen.

Die Inhaber der vorbemerkten Hypotheken werden daher aufgefordert, ihre Rechte und An­sprüche unter Vorlegung der Original - Verbrie­fungen, binnen vier Wochen so gewiß dahier gel­tend zu machen, als sonst die Capitalien als ab­getragen angesehen, und die Hypotheken ge­löscht werden sollen.

Giessen den 12. Januar 1831.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

-Feilgedotene Sachen.

1) Ich mache hiermit bekannt, daß ich eine schöne Auswahl Halsbinden nach der neue­sten Facon, das Stück 12 kr., erhalten habe, und bei mir'auch zugleich sehr schöne Mnndharmoni- ka's von 18 kr. bis zu einem Gulden das Stück zu haben sind,

H. Lüdeking.

Lu Vmnittfjrn.

1) Durch die Dienstversetzung und den Weg­zug des Herrn Dr. Curtmann von hier ist dessen Wohnung im vierten Stock des Gesell- schastshauses erlediget worden, und soll der größere Theil davon, bestehend in zwei Stuben, zwei Cabineten mit 7 Wandschränken, einer Ge­sindekammer, Küche, Bodenkammer, Holzstall