Ausgabe 
26.11.1831
 
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3) Ick, mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich die Woche zweimal mit meiner Chaise von hier nach Frankfurt fahre, nemlich Sonntag und Donnerstag, und habe den Preis für eine Person auf 2 fl. festgesetzt. Zugleich bemerke ich, daß ich auch mehrere andrtzeKommissionen bestens besorgen werde. Wer sich dieser Gelegenheit bedienen will, beliebe sich zu meiden bei

Wilhelm Rühl, wohnhaft bei Sckuhmachcrmcister Felsing am Wallthor.

4) Ein junger Mensch, welcher von braver Eltern Herkunft ist, kann unter guten Bedingun­gen als Dreci slerlehrling in eine benachbarte Stadt in die Lehre treten. Das Nähere bei der Redaction d. Bl.

5) 150 fL, auf Verlangen auch 200 fl. lie­gen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Ausgeber d, B. sagt, wo.

6) Mädchen- und Kinder schüren habe ich wieder erhalten. M. Heß,

am Asterweg wohnhaft.

7) Eine Frauensperson von gesetztem Alter, die alle weibliche Arbeiten versteht, wünscht als Köchin oder Haushälterin plazirt zu werden. Das Nähere bei der Redaction d. Bl.

5) Einem verehrten Publikum zeige ich hier­durch ergebenst an, baß ich mein bisheriges Logis verändert habe und nunmehr bei Schuhmacher­meister Hornberger auf dem Neuenweg wohne, und empfehle mich zugleich mit allen Arten seide­ner und halbseidener Halstücher, wollenerShäwl- chen, zu Christgeschenken sich eignend, Herrenbin­den, Westen, gedruckt !! Zeugen, Kattunen und in allen Arcen der modernsten wollenen Tücher zu den billigsten Preisen. Giessen den 10. No­vember 1831. I. Wiener.

Bitte um Zurückgabe.

Mich schon lange mit dem Gedanken an eine fpr die unbemittelten Bewohner unserer Stadt sehr wünschenswerthe Sparkasse- und Leih­anstalt beschäftigend, habe ich mir nicht ohne Mühe nnd Kosten die zur Publicität gekommenen Einrichtungen und Statuten der bekanntesten An­stalten dieser Art in Deutschland angeschafft, und solche einem Freunde geliehen. Ta man jetzt da­

mit ernstlich umgehet, bei dem, unserm verehrten ehemaligen Mitbürger, Med. Rath Dr. Wort­mann, zu stiftenden Denkmal, auf Errichtung einer Sparkasse- und Leihanstall zu reflektiren, so ersuche ich den hiermit aufgeforderten Freund um Rückgabe jener Papiere.

Gießen den 17. November 1831.

G. F. Heyer, Vater.

Coucert - Anzeige.

Herr Kammermusikus Th omas ans Darm­stadt wird künftigen Dienstag den 29. November mit seinen drei Söhnen ein Coucert zu geben die Ehre haben, wozu er höflichst zur Theilnah- me cinladet.

Das schöue Spiel der Concertgeber wird gewiß den Freunden der Musik eine angenehme Abendunterhaltung gewähren.

H o ff m a n n, Musik- Direktor.

Sonntag den 27. Novemb. haben das Frischbacken tue. Bäckermeister: Wittwe Noll in der Neustadt, Balthasar Walter am Asterweg, Christoph Seipp gegenüber der Kuhgaffe und Heinrich Noll auf dem Selzersweg.

Gottesvicnst am ersten Avventsonnt.

In der evangel. Kirche. Morgens Kirchenrath Dr. Dieffenbach. Nachmittags Inspektor Dr. Engel.

Getankte bei der evangel. «Kerneinve.

Den 19. November. Dem Großh. Freiprediger nnd Lehrer an der ersten Stadt-Knabenschule, Wilhelm Heyer, ein Sohn, Theodor Wilhelm August.

Den 20. Novbr. Dem Schweinhirten, Konrad Häuser, eine Tochter. Katharine Georgette Bertha.

Dens, Dem Burger und Kaufmann, Georg Lud­wig Hopfner, ein Sohn, Ernst Wolfgang Berthold Damian Friedrich Ludwig.

Den 24. Novbr. Dem Hrn. Professor Dr. Klein ein Sohn, August Friedrich.

Veervigte bei ver evang. Gemeinve.

Den 18. Novbr. Sophie Christiane, weiland Jo­hann Heinrich Hessig, Burgers und Perückenmachert allhier, hinterlassene Wittwe, alt 80 I. 3 M. 26 T.

Dens. Luise, des Burgers und Schubmachermeistert, Johann Melchior Noll, Ehefrau, alt 37 I. 2 M. 1 T>

Den 21. Novbr. Christian Adolph, des Burgers, Daniel Furkel, Sohn, alt 7 I. 9 M. 15 T..

Den 23. Novbr. Lui e Friederike Christiane, wer- land Ludwig Daniel Mummert, Burgers und Schnei­dermeisters allhier, hinterlassene Wittwe, alt 80I. s M-

Den 25. Novbr. Ludwig, des Bürgers, Daniel Furkel, Sohn, alt 2 I. 8 M. 19 T.