4.) ein Termin von Montag den 28. Februar bis Sonnabend den 5. März l. von Morgens 9 — 12 Uhr jeden Tags festgesetzt worden ist.' ,
5) Spätere Gesuche und resp. Anzeigen kon- nen nur in Rücksicht auf Anmeldung und Zulassung der Vakanzen der Heerden beachtet werden.
Hierbei wird weiter noch bemerkt, daß die Größe jeder gebildet werdenden Heerde die Zahl von 400 Stück Schaafvieh nicht überschreiten soll, und jeder sich anmeldende Schaafbesitzcr dahier die anmeldende Stückezahl einzutreiben verbunden ist, und zwar in diejenige Heerde, die nach den Anmeldungen sich bilden wird, welchen Heerden jedoch durch das Loos ein bestimmtes Feld angewiesen werden soll.
Giessen den 23. Februar 1831.
Die Bürgermeisterei das. M. Schneider.
[2] Die Offenlegung der Häuserverzeichnisse betreffend.
Die Häuserbesitzcr in der Gemarkung Giessen werden hierdurch in Kenntniß gesetzt, daß das Häuserverzeichniß derselben, woraus die Klassen und die Normalsteuerkapitalien der einzelnen Häuser ersehen werden können, auf dem Gemeindehaus offen gelegt worden ist.
Die Häuscrbesitzer werden eingeladen, dieses Verzeichnis zu prüfen, und ihre etwaigen Bemerkungen, nach Vorschrift des Art. 28 im Kataster- gesctz vom 13. April 1824, innerhalb der per- emtorischen Frist von 6 Wochen an den Ortsvorstand abzugeben.
Diese pcremtorische Frist von 6 Wochen geht mit dem 11. April 1831 zu Ende, und nach Ablauf derselben wird keine Reklamation mehr angenommen.
Giessen den 21. Febr. 1831.
Unterz, der Großhzgl. Steuerkommissär L e u ch t w e i s.
In Bezug auf obige Bekanntmachung, wird dieß zur allgemeinen Kenntniß gebracht.
Giessen den 24. Febr. 1831.
Der Großhcrzogliche Bürgermeister M. Schneider.
Versteigerungen.
[1] Künftigen Mittwoch den 2ten Merz Nachmittags zwei Uhr, sollen in dem Friedrich
Borngesserschen Hanse ans dem Selterswcg, in dem Logis d s Großhzgl. Obersteuerboten Büchner auf dessen freiwilliges Ansuchen, Gold und Silber, Bettung und Weißzeug, Kleidungsstücke, Zinn, Kupfer, Messing und Glaswerk, sodann allerlei Möbel und Hausgeräthschaften — öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Giessen, den 25sten Februar 1831.
Großhzgl. Hess. Stadtgericht Müller.
l2l Donnerstags den 10. März d. I. Vormittags 11 Ubr soll in dem hiesigen Hospital die Lieferung von 30 Stecken Eichenholz und
50 Stecken Buchenholz gn die Wenigstfordernden versteigert werden.
[3] Mittwoch, den 2. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Pvlizeioicuers Kalbfleisch auf dem Neichensand, die von der Kastenmeister Heinrich Franzen Witlwe hinterlassene Mobilien, in Bettung, Weißzeug, Kleidungsstücken und Hausgeräthschaften bestehend, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Giessenden 24. Febr. 1831.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.
[4] Auf freiwilliges Ansuchen des Burgers und Eisenkrämers Johann Balthaser Flett und dessen Ehefrau dahier, sollen
Montags den 28. Febr. d. I. Nachmittags 2 Uhr
auf dahiesigem Rathhaus folgende denselben zu- stehende Güterstücke, als:
548,4 Klftr. 161 Ruth. 15 Sch. Acker mit Korn besaamt, stößt aufden Krofdorfer Weg, au Sus. Simon;
131,2 Klftr. 38 Ruth. 12 Sch. anf'm Sand, an Balthaser Vogtjun., giebt 3 Alb. 7 / Pf. Zins;
85,0 Klftr. 25 Ruth. 2 Sch. daselbst, an obigem;
418,2 Klftr. 123 Ruth.8 Sch. Acker mit Korn besaamt, auf der Warth, an Eberhardt Lotz, giebt 2 Sr. 2 Kpf. 3 /4 Ges. Korn und lOten Pfennig dem E. Fiskus;
389, 2 Klftr. 114 Ruth. 15 Sch. Acker am Ba- denburgcr Pfad, an Philipp Mauk, giebt 2 Kpf. 2 Ges. 1 Maas Korn u. 3 Kpf. 1 Maas Hafer dem C. Fiskus;
388,8 Klftr. 114 Ruth. 13 Sch, Garten mit Obstbäumen und einem Gartenhaus linU


