Beilage zu Nro. 39.
Ferner feilgebotene Sachen.
7) 45 Ruthen Kartoffel tut alten Feld sind tu einem billigen Preis zu verkaufen bey
Sattler Scnner's Wittwe.
8) Bei G. H. Kraus im dahicsigen Schießhaus ist süßer Aepfelwein und Brauser in billigem Preise zu verkaufen.
Zn vermiethen.
1) Tas bisher von mir bewohnte Logis in dem Hause des Herrn Katifmanns Tasche auf dem Markt, bin ich anderweit zu vermiethen gesonnen, und kann sogleich bezogen w.rdeik.
Carl Frech.
2) In Nro. 633 in der Neustadt ist eine Stube, Kammer, Küche, Holzstall und verschlossener Keller zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden.
3) In Nro. 487 sind zwei Stuben, Küche, Boden, Keller und Holzstall zu vermiethen.
4) Eine menblirte Stube steht zu verleihen bereit. Tie Redaction sagt wo?
5) Ein Logis, bestehend aus 3 — 4 Stuben, Küche, Keller und Holzplatz, ist zu vermiethen Und kann sogleich bezogen werden. Tie Nedaction sagt wo?
6) Bei Schreiner Stamm in der Neustadt sind 6 Zimmer, mit oder ot,ne Meubles, zu vermiethen.
7) Nro. 26 nahe an der Stadtkrrche sind 5 heizbare Zimmcx, ein Kabinct, eine Kammer, verschlossener Ho'lzstall, verschlossener Keller und Theil an der Waschküche zu vermiethen, und kann bis den 1. November bezogen werden.
Vermischte Nachrichten.
1) Allgemeine Militärvertretungs-Anstalt. Hierzu haben gegen 1200 Personen ihren Beitritt erklärt.
Darmstadt den 10. September 1831. Ernst Emil Hoffmann.
2) Ta wir die Ueberzcugung gewonnen haben, daß eine gegenseitige Versicherungsgesellschaft nur durch große Ausdehnung ihres Verbandes zu dauernder Festigkeit gelangen kann, und da meiner Zeit, wo die naher kommende Cholera mit ungewöhnlicher Sterblichkeit droht, die Vereinigung der vorhandenen Mittel in einer allgemeinen deutschen Centralansta't wünschenswerth und nothwendig erscheint, so haben wir, die Errichtung einer „mitteldeutschen Lebensversicherungsanstalt" aufgebend, uns der
Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha als einer anerkannt wohl begründeten und auf gleichen Grundsätzen der Gegenseitigkeit und Öffentlichkeit, wie unser Unternehmen, beruhenden Anstalt, in Folge einer mit derselben getroffenen Uebereinkunft angeschlossen und machen dieß mit der Bitte bekannt, daß alle Tiejenigen, welche sich zur Theiluahme ander von uns zu gründen beabsichtigten Anstalt bereits gemeldet haben, oder sich noch zu melden gedachten, sich nun an die Bank oder deren Agenten wenden mögen.
Gießen den 26. August 1831.
Ter Ausschuß für die mitteldeutsche Lebcnsversicherungsanstalt.
G. F. Heyer, Vater. Fr. Schmitkhenner.
K. E. Kuorr. G. H. Schirmer.
Ter unterzeichnete Agent der Lebcnsversiche- rnngsbank für Deutschland in Gotha, bringt die vorstehende in den Allgemeinen Anzeiger der Deutschen eingerücktc Erklärung des Ausschusses für die mitteldeutsche Lcbensvexstcherungs - Anstalt zur Kenntniß des hiesigen Publikums, und bemerkt, daß fortwährend und so lange die Cholera hier nicht ausgebrochen ist, Versicherungs-Anträge bei ihm angenommen werden.
Gießen den 15. September 1831.
Dr. B a n s a.
3) 200 fl. liegen in der hiesigen Stadt zum Ausleihen bereit, und können bis den 29. October in Empfang genommen werden. Bei wem ? sagt die Redaction.


