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Beilage zu Rrs. 38

Ferner feilgebotene Sachen.

7) Unterzeichneter empfiehlt feine Maaren, als: Englische und Hambur­ger Stickwolle, Stick- und Hekelseide, Stick- undDrath-Chanille, Baumwollen- Stick-u. Blattgarn, Baumwollen-Leinen-' und Seidenstramin, eine schöne Auswahl Stickmustern, Strarnin- u. Nähnadeln, waschlederne Dänische glacirte Herrn-, Damen-u.Kinder-Handschuhe von 12 fr. bis fl. 1, Flor - Atlas und Gürtelband, auch habe ich Merino in Commission, wo­von ich die Elle zu 17 u. 18 kr. verkaufe, so­wie weißes Futterzeug, und verspreche die billigsten Preise und reelle Behandlung.

M. Hess.

8) Ich verfehle nicht, anzuzeigen, daß ich verschiedene Modelle vonHüten u.Hau- ben, neuester Pariser Faxon, erhalten und empfehle mich unter Zusicherung der bil­ligsten Preiße bestens.

Henr. Hess.

Zn vermiethen.

1) Ein Logis, bestehend in einer auch zwei Stuben, Kammer, Küche, Theil am Keller und verschließbarem Holzplatz, ist bei mir zu vermie» then, und kann sogleich bezogen werden.

C. B. Höring.

2) Bei Schreiner Stamm in der Neustadt sind 6 Zimmer, mit oder ohne Meublcs, zu ver- miethen.

3) Das in meinem Hause seither von Schnei­dermeister Stohr bewohnte Logis in der. zweiten Etage, wird durch dessen Hausankanf frei, und ist so wie die dritte Etage ins weitere zu vermie- then; auch sind daselbst aufs nächste Semester 2 meublirte Stuben zu vermiethen.

Christian Pimber, in der Schloßgaste.

_ . n4) 3« meinem Hause in der Wallthorstraße ssud 2 Stuben mit oder ohne Möbel zu vermiethen.

Christian JugHardt junior.

5) In meinem Hause Nro. 57 ist ein Logis, bestehend in einer Stube mit geräumigem Kabiner, Küche, Keller, verschlossenem Holzplatz und Bo­den, zu vermiethen, und kann bis zum 1. Okto­ber bezogen werden.

P. Franz.

Vermischte Nachrichten.

1) Da wir die Ucberzeugung gewonnen ha­ben, daß eine gegenseitige Versicherungsgesellschaft nur durch große Ausdehnung ihres Verbandes zu dauernder Festigkeit gelangen kann, und da in einer Zeit, wo die näher kommende Cholera mit unge­wöhnlicher Sterblichkeit droht, die Vereinigung der vorhandenen Mittel in einer allgemeinen deutschen CentralanstaK wüuschenswerth und nothwendig er­scheint, so haben wir, die Errichtung einermit­teldeutschen Lebensversicherungsanstalt" aufgebend, uns der

Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha als einer anerkannt wohl begründeten und auf gleichen Grundsätzen der Gegenseitigkeit und Öf­fentlichkeit, wie unser Unternehmen, beruhenden Anstalt, in Folge einer mit derselben getroffenen Uebereinkunft angeschlosseu und machen dieß mit der Birte bekannt, daß alle Diejenigen, welche sich zur Theiluahme an der uns zu gründen beabsich­tigten Anstalt bereits gemeldet haben, oder sich noch zu melden gedachten, sich nun an die Bank oder deren Agenten wenden mögen.

Gießen den 26. August 1831.

Der Ausschuß für die mitteldeutsche Lebensversicherungsanstalt.

G. F. Heper, Vater. Fr. Schmitthenner.

K. E. Knorr. G. H. Schirmer.

Der Unterzeichnete Agent der Lebensversiche­rungsbank. für Deutschland in Gotha, bringt die vorstehende in den Allgemeinen Anzeiger der Deut­schen eingerückte Erklärung des Ausschusses für die mitteldeutsche Lebensversicherungs - Anstalt zur Kenntniß des hiesigen Publikums, und bemerkt, daß fortwährend und so lange die Cholera hier nicht ausgcbrochcn ist, Versicherungs-Anträge bei ihm angenommen werden.

Gießen den 15. September 1831.

Dr. B a n s a.