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6) Künftigen Montag als den 19. d. Mts. Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiesigem Rathhause das Brechen der Steine im Hangenstein unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Be­dingungen versteigert werden.

Gießen den 15. September 1831.

Der Bürgermeister

C. S i l b e r e i s e n.

7) Dienstag den 20. September Nachmittags 2 Uhr wird auf dahiesigem Rathhause eine Par- thie Wegbauarbeit, sowie auch das Anfahren einer Quantität Lehmsteine in die hiesige Güterwagc und die Verfertigung mehrerer Paar Schuhe für die hiesigen Flurschützen öffentlich an die Wenigstneh­menden versteigert werden.

Gießen den 15. September 1831.

Der Bürgermeister

C. S i l b e r e i s e n.

8) Montag den 26. September d. I. Nach­mittags 2 Uhr, werde ich die in meinem Garten am Gasthaus zum Pfau steckende Kartoffeln einen Morgen haltend in 8 Ubtheilungen theilwcsse oder auch im Ganzen, je nachdem die Liebhaber es wün­schen, so wie auch darauf folgend ein Stück mit Dickwurz auf dem Hamm an den Meistbietenden versteigern lassen. W. Felsi ng.

9) sObstversteigerung. 1 Montag den 19. September, Nachmittags 2 Uhr, werde ich zu Baden bürg meine dießsährige Obst-Ernd-e, be­stehend in Acpfel, Birnen und Zwetschen, auf dem Stamm, baumweise an den Meistbietenden versteigern lassen.

Liebhaber werden hierzu mit dem Bemerken höflich eingeladeu, daß sehr gute Sorten, sowohl an Tafel - als Haushaltungs-Obst, sich oorten be­finden. I. G. Tasche.

10) Durch den nahen Abzug von hier nach Wiesbaden, bin ich gesonnen mehrere Gegen­stände, nemlich: eine Drehbank, einen Erker, zwei bockhölzerne Kegel-Kugeln, mehrere Zündma­schinen und noch sonstige Gegenständerc. Mittwoch den 21. d. M. Nachmittags halb zwei Uhr einer öffentlichen Versteigerung in meiner Wohnung aus- znsctzen. , Ludwig Geismar.

Feilgebotene Sachen.

1) Fortwährend unterhalte ich ein vollstän­diges Lager von Tuch, Bieber, Castorin, euir lain (festes Hysenzeug), Westen, Zephir, Ta-

mciituch, Hemdenflanell rc., und verkaufe solche zu den billigsten Preisen. Durch Beziehung meiner Tücher aus der ersten Hand, bin ich in den Stand gesetzt, für die Dauerhaftigkeit der Waare zu haften.

Ich habe den Grundsatz angenommen, zwar zu den billigsten aber auch zu den festge­setzten Preisen zu verkaufen, da es nach mei­ner Meinung nichts lästigeres giebt, als das wech­selseitige Mißtrauen zwischen Käufer und Verkäu­fer, wo der Eine, durch die Erfahrung belehrt, daß man seine Forderung zu hoch findet, gcnöthigt wird, wirklich zu überfordern; und der Andere, in der Gewißheit überfordert zu seyn, ein Gebot thut, das unter seiner eigenen Schätzung stehet, ein Kampf, worin aber der Käufer immer zuerst er­müdet und den Vortheil dem Verkäufer überlaffen muß. Ich schmeichle mir daher, daß meine Re- gel zu festgesetzten Preißen zu verkaufen, mir die Gunst meiner Gönner sichern wird, und bitte um geneigten Zuspruch.

Gießen im September 1831.

S. H i r s ch h o r n. Wallthorstrasse Nro. 150.

2) Ein fast noch ganz neuer Glaskasten, 4 Fuß breit und 6 Fuß hoch, steht dahier billig zu ver­kaufen ; das Nähere bei Ausgeber.

3) Bei Unterzeichnetem sind fortwährendgut­gepolsterte Meubles in einer modernen Auswahl zum Verkaufe vorräthig, sowie auch auf Bestellung bald zu haben. Auch unterhält derselbe sein Ta- petcnlager in einer großen Auswahl immer vor- rälhig. CH. Reiber, Tapezir

wohnh. auf'm Kreuz.

4) Alle Gattungen Strickwolle sind billig zu verkaufen bei A. H e u ch e l h e i m's Wittwe, wohn-

, haft in der Hintergaße.

5) Öfteren Nachfragen zu begegnen, ist nun bei meinem alten Aepfelwein auch wieder süßer und Brauser zu haben.

Joh. Bramm.

6) Es ist wieder eine schöne Auswahl was­serdichter Seidenhüte nach der neuesten Mode an­gekommen, und zu folgenden Preisen bei mir zu haben

Nro. 1. .......2 ft. 20 fr.

"2. ...... 3 " 8 "

» 3.......3 " 36 "

u 4. ...... 4 " 24 "

L üd ekin g.

Hierzu eine Beilage.