Ausgabe 
9.4.1831
 
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Beilage zu Nro 15.

Tu Vermiethen Lerner.

k7i Mein auf dem Neuenweg gelegenes Wohnhaus Nro. 318, mit Stall und Miststätte, N im Ganzen oder auch theilwe.se zu vermiethen, m« km» im AM

rgi In den neuen Bauen ist bei Unterzeich­netem ein Logis, bestehend aus 3 auch 4 Stuben, mit Cabineteu, zwei Kammern, Küche, Keller und verschloßnem Holzplatz zu verm.etben, wel­ches im Mai bezogen werden kann. Bürg y.

^seilgebolene Suchen.

[1] Zu Vilbel ist ein guteS Billard mit voll­ständigem Zugebör zu verkaufen und das Nähere bei dem dastgen Gastwirth yerrn Dreicher zit erfragen. Vilbel im April 1831.

[2]@S sind 7 Paar im besten Zustande be­findliche Fensterläden mit Beschlägen zu verkau­fen. Ausgeb. d. sagt wo.

[31 Sehr gutes Heu ist zentnerweis zu ver­kaufen. Wo? sagt Ausgeber.

[4] Ich habe diese Messe sehr billige Par- thien von breiten und schmalen Baumwollenzeu­gen, breiten gedruckten Zeugen, Lederleinwand, guten Sarsenets, und von verschiedenen weißen Maaren, Einkäufe gemacht, wodurch ich int Stande bin, zum Fabrikpreis zu verkaufen. Auch bin ich mit einer schönen Auswahl von frisch er­haltenen Strobhüten und gewirkten Shawls ver­sehen, und werde in allen diesen Artikeln zur voll­kommenen Zufriedenheit meiner Kunden verkaufen.

Ä. Heichelheim, Wittwe, in der Hintergasse.

[5] Wetterauer Hafer, Mcste und Malter, ist zu verkaufen bei

Joh. Goltf. Keil.

[61 Verkauf von wohl feilen Obst­bäumen. Da die Zeit zum Pflanzen der Obst­bäume bald anfängt, so biete ich dieselben, welche mit den besten Obstsorten veredelt, hiermit an: Aepfclsiämme, zwei Sorten ä 2 und 3 Groschen, Kirschcnstämme, Reineclauden, Pflaumen, ge- , Propste Zwetschen a 4 Groschen. Diese Preise verstehen sich unter 100 Stück, bei einer Parthie von 100 Stück werden die zwei Sorten Aepfel- stämme zu 1 x) und 2 Groschen verkauft. Auch sind Aepfel - und Birn- Wildlinge, sowie Wein­reben mit Wurzeln, als frühe blaue Burgunder,

weiße Gutedel und Traminer, sehr btllg zu hal­ben. Das Sortenverzeichniß ist gratis zu haben.

Not. Einige Hundert besonders starke und schöne Aepfelstämme, werden das Stück für 30 fr. abge­geben. Probstämme können im Garten des Herrn Earl Busch, im ehemaligen Gasthaus zum Löwen in Giessen eingesehen werden.

Marburg am 8. März 1831.

Robert Schäfer.

Vermischte Kuchrichten.

[1] Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine auf der Friedberger Straße, der Post gegenüber ge­führte Wirthschaft verlassen und nunmehr durch Erkaufung eines weit größeren Locals in den Stand gesetzt worden bin, meine resp. Gäste weit besser wie früher bedienen zu können. Ich lad? daher meine Gönner und Freunde ergebcnst ein, mich mit ihrem gütigen Zuspruch, sowohl in als außer reit Messen zu beehren. Es soll und wird jederzeit mein eifrigstes Bestreben seyn, die völ­lige Zufriedenheit der geehrten Gäste durch gut zubereitetc Speisen und Getränke jeder Art so­wohl, als auch durch prompte und billige Bedie­nung zu erwerben suchen.

Christoph Maas.

Gastwirth zum Mohrenkopf. Lit. L, No. 127 auf dem Markte.

[2] Es wünscht jemand einen Laufdienst, womit auch wohl noch sonstige Arbeit verbunden ist, zu erhalten; wer? sagt die Expedition d. Bl.

[3] Daß ich meine Wohnung in dem Hause des Jeremias Wallenfels auf dem Neuenweg ver­lassen und jetzt bei Herrn Sck'uhmachcrmeister Christian Franz auf dem Marktplatz wohne, zeige ich hierdurch ergebcnst an.

Gießen im April 1831.

Chr. PH. Vogel.

14] Ich verfehle nicht einem geehrten Pu­blikum, sowie meinen Gönnern und Freunden die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich meine bis­herige Wohnung verlassen und nun in meinem erkauften Hause, welches ehemals der verstorbenen Wittwe Hofmeyex gehörte, in der Schloßgasse wohne. Jacob Walther,

Schneidermeister.

[5] 900 fl. liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen in hiesige Stadt bereit. Das Nä­here sagt die Expedition d. Bl.