Ausgabe 
9.4.1831
 
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an Carl Marguth hinter der Kirche unter den alsdann eröffnet werdenden Bedingungen, im Wege der Erecution, an den Meistbietenden ver­steigert werden. Giessen am 3. März 1831.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

[6] Ten künftigen 18. April und folgende Tage, sollen in dem vormaligen Gasthause zum Preuß. Hof zu Wetzlar, allerlei Effecten: als Silber, Weißzeug, worunter mehrere Tafel - Ge­decke von Damast und feinem Bildwerk, Bettun­gen, Vorhänge und Leinengeräthe, mehrere So- pha's und Canapee's mit dazu gehörigen gepol­sterten Stühlen, Kommoden, Tische, Robrstühle und Bettstellen aller Gattungen, moderne Spiegel, Glaswerk, Porzellain u. Steingut, Zinn, Kupfer, Messing, Küchen- und Kellergeschirr, weingrüne Fässer aller Gattungen, Bouteillcngerüste, Bütten und Züber, eine Kelter, ein Kieferwägclchen, Mistbeetfcnster, Vorräthe von Hafer, Heu, Grum­met und Stroh k. vom Eigenlhümer einer frei­willigen Versteigerung ausgesetzt und an den Meist­bietenden gegen baare Zahlung überlassen werden.

Zu gleicher Zeit läßt der Eigenthümer einige Fässer, ohngefähr 16 Ohm, feiner und bestge­haltener weißer Rheingauer und Scharlachberger Weine, aus den Jahrgängen 1811, 1819 und 1822 nebst einigen Ohmen 1828r rothen Ingelhei­mer versteigern, und wird der Tag dieser Wein- versteigcrung noch besonders in diesen Blattern an­gezeigt werden.

Wetzlar am 1. April 1831.

D. Schmidt.

[7] Donnerstags den 5. Mai d. I. Nachmit­tags 2 Uhr soll auf dahiestgem Rathhaus nach­stehendes, dem Burger und Fuhrmann Ludwig Schwan und dessen Ehefrau, zugehöriges Grund­stück, als

273,1 Klft. 80 Rth. 18 Sch. Acker am Schwal- bischen Acker, neben Christian Wallenfels, giebt 3% Ges. K. u. 1 Kpf. Haf. d. Fiscus, nochmalen öffentlich an den Meistbietenden ver­steigert werden.

Gießen am 19 März 1831.

Grhzgl. Hess. Stadtgericht. Müller.

[8] Künftigen Donnerstag, den 14. dieses, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Rathöschöffen Seipp auf dem Kreuz, Tische, Stühle, Schränke, 1 Clavier,

Küchengeräthe, Bücher- und verschiedenes Haus» geräthe gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 5. April 1831.

[9] Dienstag den 19. April Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause

100 Malter Korn

in schicklichen Parthieen, unter den bekannten Be­dingungen versteigert.

Gießen den 1. April 1831.

Großhzgl. Hess. Rentamt. Schneider.

vermiethen.

[1] In meinem Hause auf dem Kreuz wird bis den 1. Juli d. I. die seither von Herrn Mu­sikdirektor Hofmann bewohnte zweite Etage leih- fällig, bestehend in zwei Zimmern, 4 Kammern, Küche, Mitgcbrauch der Waschküche, abgesonder­tem Theil des Kellers, Holzraum und abgetheiltem Raum auf dem Boden, und kann bis dahin ander­weitig vermiethet werde».

Gießen den 6. April 1831.

G. PH. Gail.

[2] In meinem Hause auf dem Kreuz wird bis zum 5. Juni die obere Etage leihfällig, be­stehend in

3 heizbaren Wohnzimmern, einem Cabinet, Küche, verschlossenem Holzstalle, Theil am Boden und Keller,

und kann bis dahin anderweitig vermiethet werden. Gießen den 22. März 1831. G. Phl. Gail.

[3] In No. 182 in der Schloßgasse ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in zwei Stuben, einem Kämmerchen, Küche, Holzstall und Theil am Keller, welches bis den ersten Mai bezogen werden kann/

[4] Ganz nahe bei der fahrenden Post ist ein Logis zu vermiethen, besteht in einer Stube, Kammer und Theil am Keller. Bei wem? sagt der Ausgeber.

[5] Ein Logis, bestehend in 3 Stuben, 1 Kammer, Küche, Keller und Holzstall, ist zu ver­miethen, auf Verlangen kann anch noch eine Stube zugegeben werden. Conrad Euler in der Neustadt.

[6] Ein uud ein halber Morgen, 6 Ruthen 19 Schuh Wiese auf der Au bei Wicseck, sind auf 6 Jahre zu verleihen; das Nähere ist bei Wirth Phl. Loos zu erfahren.

Gießen den 8. April 1831.

(Hierzu eine Beilage.)