Ausgabe 
5.3.1831
 
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Der Nacktheit, der dadurch für sie erwachsen kann, haben sie sich alsdann sechsten zuzuschreiben. Gießen den 17. Febr. 1831.

Von Hofgcrichts - Commissions wegen. Dietz, Commissions-Rath.

Versteigerungen.

[1] Montags de» 18. April Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das dem Bur- ger und Wagnermeister Andreas Loos dahier zu­gehörige Wohnhaus nebst Hofgrund 55,9 Klftr. an Carl Marguth hinter der Kirche unter den alsdann eröffnet werbenden Bedingungen, im Wege der Erecution, an den Meistbietenden ver­steigert werden. Giessen am 3. Mürz 1831.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

[2] Nachbemerkte, zum Universitätsgut des Kaufm. Noll dahier gehörige Grundstücke, nämlich 107 R. 4 Sch. Acker am Wiesmarer Weg, an Wilhelm Ferber, zehndbar,

81 R. Acker in der Lichtenau, an Georg Mel­chior Becker, zehndbar,

80 R. Acker allda, an demselben, halb zchndfrei, 59 R. 2 Sch. Acker, stößt auf den Warth­weg, über'm Rod, an Georg Melchior Be­cker, zehndbar,

71 Ruthen 15 Sch. Acker allda, an Wilhelm Ferber,

61 R. 12 Sch. Acker an der Schwarzlach, an demselben, giebt 1 Alb. Zins der Universität, zehndfrei,

44 R. 13 Sch. Garten auf dem Sand, an Philipp Carl Link, zehndfrei,

37 R. Acker an der Eselsweide, an Philipp Reuschling,

80 Ruthen am Selteröweg, neben Fr. Lony, zehndbar,

51 R. 13 Sch. Acker auf der Rothhohl, an G. M. Becker, .

32 R. 15 Sch. Wiese am Taubcnanger, am Hospitalguth, zehndfrei,

30 R. 14 Sch. Wiese am Hamm, an Wilhelm Ferber, zchndlrei,

53 R. 3 Sch. Wiese bei der Mühle, an Herrn Postmeister Kempf, zehndfrei,

^0 R-7 Sch. Wiese allda, anJoh. Müller, jciinofici y j

^**6 Sch. Wiese bei den Herrnwiesen, an

K tafi. P ®ri- N-chmi,--,S 2 Upr# km Hause des Eigenthumers, an de» Meist,

bietenden auf 3 Jahre stückweis verliehen werden. Giessen den 27. Februar 1831.

[3] Donnerstags den 10. März d. I. Vormit­tags 11 Uhr soll in dem hiesigen Hospital die Lie­ferung von 30 Stecken Eichenholz und

50 Stecken Buchenholz an die Wenigstfordernden versteigert werden.

[4] Montag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, soll das Halten eines jungen Fasselochsen, welcher jedoch zwei Jahre alt seyn muß, auf ein Jahr an den Wenigstnehmenden öffentlich verstei­gert werden, welches hierdurch bekannt gemacht wird. Giessen den 1. März 1831.

Die Bürgermeisterei das. M. Schneider.

[5] Da die auf den verflossenen Mittwoch den 2. d. M. bestimmte Mobiliar-Versteigerung des Nachlasses der Kastenmeister Franzen Witwe, eingetretencr Verhinderung halber nicht abgehal­ten werden konnte; so wird nunmehr dazu Termin auf Mittwoch den 10. März d. I. Nachmittags 2 Uhr I» der Wohnung des Polizeidieners Kalb- fleisck auf dem Reichensand anberaumt, und sol­ches hiermit bekannt gemacht.

Giessen den 3. März 1831.

Eroßherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

[6] Holzversteigcrung. Donnerstag den 10. März werben im Domanialwald des Reviers Schiffenberg

159% Stecken Buchen-Scheidholz,

60 Buchen - u. Eichenprügelholz,

4 - - Buchen-Stöcke,

2850 Gebund Buchen- und Eichen-Reißer öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Der Steigschilling kann gegen verordnungsmäßige Burgschast oder Zahlungfähigkeitsbescheinigunq bis Martinitag d. I. geborgt werdeii.

Der Anfang geschieht des Morqens 8 Uhr ai, dem Brauweiher auf dem alten Schiffenberqer Wege. Baumgarten im März 1831.

Der Gr. Revierförster

r_, Borkh ausen.

[7] Auf freiwilliges Ansuchen, sollen Mon­tags den 21. März, Nachmittags 2 Uhr auf da- hiesigem Rathhause, die nackbezcichneten, dem Heinrich Stein von hier zustehenden Grundstücke, als:

249,2. Kl. 73 Rth. 9 Sch. Garten auf dem Sand, neben Jerem. Sack und Joh. Sckwalb zu Wwßmar, giebt 50 kr. Zins zur Rentei;

81,3 Klft. oder 24 Ruth. Garten daselbst, ne-