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Beilage zu Rro 23.

vermischte Kachrichten.

[1] Unterzeichneter empfiehlt sich einem ver­ehelichen Publikum als Mäkler bei An- und Ver­käufen von Staats-Effecten, Häusern, Gütern, Colonialwaaren u. Laudesproductcn in Parthien, Au- und Verleihen von Capitalien, Micthen und Vermiethen von Wohnungen rc. Indem er um geneigten Zuspruch bittet, sichert er liebst reeller und billiger Bedienung die strengste Verschwiegen­heit zu. H. Elkan,

in der Hasse'schen Buchdruckerei.

[2] Ein Mädchen, das gut kochen und mit aller weiblichen Handarbeit umgehen kann, wünscht hier oder außerwärts in Dienst zu treten.

[7] Einem hockzuverehrendem Publikum ma- e -.1^- dle ergebenste Anzeige, daß ich mich em­pfehle in allen Arten Tüllwasche, Spitzen, Schleier, Hauben, Chemisettes, ohne etwas zu zertrennen, auch bemerke ich, daß ich die Hauben sogleich wieder mit dem Band ausgarnire nach dem neue­sten Geschmack.

r_ m Das Nähere bei Tapezir Wieser,

[8] Wer mir denjenigen, der in meinem, am untersten Riegelpfad neben Canzlei-Diener Guntrum gelegenen Garten Blumenstöcke gestoh­len hat, oder den, der künftighin Etwas daraus entwendet, angiebt, und ihn der That überführt, erhalt einen Preuß. Thaler Belohnung.

Gießen den 25. Mai 1831.

[3] Ein junger Mensch von 16 —18 Jahren, der, wo möglich, die Küferprofcssion gelernt bat, wird in eine Wirthschaft gesucht. Ausgeber d Bl sagt wo.

[4] Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich jeden Mitt- woch mit meinem Fuhrwerke im Gasthaus zum goldnen Hirsch dahier ankomme und Donnerstaqs mit den mir nach Butzbach, Friedberg, Vilbel, Offenbach und Darmstadt -c. zur Besorgung über- trageneii Gütern wieder abfahre, verspreche zu- föV“ '<',lc rre unb promteste Beförderung

und bitte nm geneigten Zuspruch Gießen am 20. Mai 1831.

Philipp R i n n, aus Darmstadt.

[5] Da mein bisheriger Knecht, Philipp Rinn dermalen in Darmstadt, gegenwärtig nicht mehr -n me-nen Diensten steht, so bringe ich dieses mit

ntt9CT,,!C" Ken"tniß,demselben künk- tig keme Guter auf meinen Namen zu übergeben

W mi r A

rantire. Offenbach den 17. Mai 1831. 9 Georg Philipp Borger.

[6] Bei dem Unterzeichneten sind beschlagene Meubles sowohl vorräthig als auf Bestellung zu haben; auch empfiehlt sich derselbe im Tapeffren

fff«-"»- Ausw-Hk von T»x»-smnst^fw, 7 "glich zur gefälligen Einsicht stehen. $

3. Wieser, Tapezir

bei Kaufmann Iughardt a. d. Markt. -

rQ1 » , Prof. Schwabe's Wittw. , ,, Daß la) nunmehro bei I. Herberts Wtw.

auf m Reichensand 2 Stiegen hoch wohne, zeige ich hiermit an. Laue r, 9

Rechner der Hospital-, Armen- und Kirchen-Fonds.

,[10J Die Blüthen des Apfelbaums wurden in d.eiem Frühjahre nicht durch die Raupe des kleinen ^I^'"rtterlings, sondern durch die Made eines Rüsselkäfers (Apfclblüth- Käfers) zerstört Man bittet um Belehrung durch das Wochenblatt, well sehr 2d0ck-n'tz -?'"ilgnngs,nittel gegen diese» lehr fchadlicken Käfer angewendet werden können

[11] Ein mnger Mensch, der das Spena- lerhaudwerk erlernen will, kann in die Lehre ge­nommen werden bei ■ 9

®. Koch, Spenglermeister . auf dem Kreuz.

[12] ©racirte, dänische und wasch, habe ich in bester 2Uiv..ahl erhalten.

_ M. Heß.

cr*"ud)e diejenigen Familien, welche str»erhin oder neuerdings Badestunden iniuein?»

SÄK? Sro*m9‘" i-

Gießen am 3. Juni 1831.

~ [14] Es liegen 100 fl. ge'qci^ gencktlick-- das'Nähere""' ^«t. Ausgeb»