Beilage
vermischte Ulacyrichten
11) Wenn Jemand Lust hat, Botengänge zu übernehmen, so mag er sich melden der ' G. F..Heyer, Sohn.
2) Ich verfehle nicht die schuldige Anzeige - zu machen, daß ich eine Barbierstube errichtet habe und für reelle Bedienung besorgt seh» werde. Engel,
Gand, chirui’iy.
3) Die Verfassung der auf Gegenscitig- keit und öffentliche Verwaltung gegründeten Lebeusversichcrungsbank in Gotha ift bei Un- terzcichnetein zu haben, bei welchem die Dcr- sicherungSanträge zu machen sind.
Die Summe der abgeschlossenen Versicherungen ist 2,804,200 Thlr. Pr. (Sour.
Giesen den 13. May 1830.
Dr. Bansa.
4) Am 24. Juni 1830 Abends ist in hiesiger Stadt wine Vorstecknadel verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solche an den Ausgeber dieses Blatts gegen eine Belohnung abzugcbcn.
5) Meinen Freunden und Gönnern mache ich hiermit die schuldige Anzeige, daß ich in der Wohnung meiner Eltern ein Etablissement als Buchbinder errichtet habe und alle in dieses Geschäft ciuschlageuden, namentlich Portefeuille Gaftonache- und Futttralarbei- ten unternehme.
Ich werde allen denjenigen, welche mich ihres gütigen Zutrauens für würdig halten, die schnellste und billigste Bedienung angedeihen lassen, und es für meine besondere Pflicht halten, gute und reine Arbeiten zu liefern.
Meine Wohnung ist ohnfcru des Rathhauses Nro. 7Q7.
Giessen den 24. Juni 1830.
Setzer, Buchbindermeister.
6) Ich bin Willens mein Wohnhaus dir.' 648 in der Neustadt neben Hrn. Gail, aus freier Hand zu verlaufen oder zu verlohnen.
W i t t w e S ch w a n.
7) Ein junger solider Mensch, der die nöthigen . Zeugnisse über sein Woblverhalten Wd über seiiie Fähigkeit in dem Rechn ungS- wesen bkizubringen vermag, kann bei einem
z u Nro. 2 6.
Großherzogl. Steuercommissär der Provinz Obererhessen jeden Augenblick Beschäftigung finden. Nähere Auskunft rrtheilt
G. Schneider, i H. G. S. Accessi'st.
8) Ein auswärtiger junger Mensch, welcher sich der Handlung widmen will und die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, wird in die Lehre gesucht. Ausgeber dieses ertheilt nähere Auskunft.
0) Ich halte es für nöthig, zu bemerken, daß meine Bckauntmacluing vom 3. Juni d. I- in Betreff der Mititär-Nertrctungsgesell- schaft durch ein Circular an die Hrn. Bürgermeister der hiesigen Provinz vom 1. Aprll d. I. veranlaßt wurde, worin ich ihnen i n g a n z allgemeinen A u s d r ü k- k en, u ii b ohne alle specielle Beziehungen bekannt machte, daß ich die hiesige Militär-Vertretungs-Anstalt nunmehr allein besitze, daß ich dadurch in den Stand gesetzt sey, viele Kosten aus meinem Sacke zu bezahlen, wodurch die Kosten der Anstalt sehr vermindert würden, und worin ich sie bat, diese Anstatt nach Kräften zu cm- pfehleu. Dieses mein Circular kann im Bü- rean der Redaction dieses Blatts eingesehen werden.
Giessen den 19. Juni 1830.
. . Trapp I.
10) Ich finde mich zur Rechtfertigung meiner verschiedenen Anzeige» in Betreff der alb gemeinen Militär - Vcrtrctungs - Anstalt zu der Erklärung veranlaßt, daß Herr Advocat Trapp I. in Giessen vor Kurzem ein gedrucktes Circular ausgegeben bat, welches besonders gegen die Vertretungs-Anstalt gerichtet ist, der ich vorstehe.
. Ich habe es für geeignet gehalten, öffentlich und mit gewichtigen Gründen zn widerlegen, was unrichtig auf dem Wege des Cir- cnlgrS an die Großherzogl. Bürgermeister zum Nachtheil meiner Anstalt verbreitet worden.
, Weder bad von mir gewählte Mittel'der Öffentlichkeit noch die Triebfeder kann mir gerechten Tadel zuziehen, da ich nicht eingriffsweise, sondern vertheidigend aufgetretcn bin, und >oenn ich es als einen Vorzug der allge-


