gedienten müssen wenigstens 20 Jahre alt, dürfen aber nicht über 26 Jahre nächsten 1. April 1831 alt sein, ein ungedienter erhält 200 ft. ein ausgedienter Soldat 225 fl.
Darmstadt den 15. September 1830, Ernst E m i l Hoffmann,
2) Es wird ein Kapital von 4700 fl. ge# gen gerichtliche Versicherung zu leihen gesucht; das Nähere ist bei der Nedaction dieses Blatts zu erfahren.
3) 500fl. sind in hiesiger'Stadtaüszuleihen; bei wein sagt Ausgeber -dieses Platts.
4) Ein hiesiges Frauenzimmer > welches den größten Theil'der Woche mit feinem Nähen, Stopfen ic. äusser -ihrer Wohnung beschäftigt ist, wünscht auch für die ihm noch übrigen Tage auf ähnliche Weise beschäftigt zu werden, und bemerkt,- daß es ckuch'Couverte zu 1 fl-. 48 fr. fertigt.! Nähere Auskunft ertheilt die Expedition dieses Blatts.
5) Da ich meine seither geführte Gastwirth- schäft aufgegebeli habe, so finde ich mich verpflichtet,- allen denen, welche wich mit ihren geschätzten Besuchen bisher beehrten, meinen herzlichst freundschaftlichsten Dank hiermit abzustatten.
Butzbach den 16. September 1830.
Jo h. L udw ig Heil.
6) Joseph Wieser
T a p ■ e y i v
- gils Darmstadt
bat sein Geschäft in >■ Giessen eröffnet und empfiehlt sich einem hohen Adel und hozuverehreu- den Publikum sm Beschlagen von Mcubeln in allen I7»eonen, - Zimmer in Seide und Papier zu tapezier«, Fenster- und Bettvorhänge zn fertigen und .aufzuhängen, sowie allö- Arten von Bett- und Sprungfedern/ Matrazen und noch sonstige hierhin ci-ischlageude Zlrtikelji aufs Beste rind Billigste zn besorgen. Wohnhaft bei Herrn Kaufmann Jughardt anfdem Markt.
7) Es wird auf Weihnachten eine brave Magd gesucht, welche das Kochen für eine bürgerliche Hallshaltung' vollkommen versteht- Bei Ausgeber dieses ist das Nähere zu erfahren.
i. 8) Morgen ist Ball mit freiem Eintritt im Suschischen G.artcn anzi'.treffen.
9) In dakiesigem Hchies'haus findet morgen gntbesetzte Tanzmusik Statt.
Literärische Anzeigen.
1) Bei G. F. Heyer, Sohn ist zn haben :
S chmitthenner, Fr. I., Ernndriß der politischen und historischen Wissenschaften I.Bd., Grundlinien der Staatswiffenschaft, Preis fl. 2. netto. II. Bv. 1. Buch alte Universalgeschichte, Preis fl. 1. 20 fr, netto.
2) Ferner:
Grundgesetz oder
constitntionellf Charte des Königreichs Frankreich.
Nebst mehreren darauf bezüglichen Anhängen. Preis 18 fr.
Bei der gegenwärtigen Krisis in Frankreich dürfte obige Schrift, welche äusser der Charte noch das Preß- und Wahlgesetz w. enthält, von besonderem Interesse für das Publikum seyn,
Gotttüvicnsl am 19. Stplember.
In der evangelische Kirche. Morgens Herr Juspcetor Engel. Nachmittags Herr Kandidat Gnntrum, aus Darmstadt.
- Sonntag den 19. September haben das Frischbacken, die Bäckermeister: Daniel Löber an der Brandgasse, Ludwig Kämmerer am Markt, Johannes Noll in der Neustadt it. Conrad Kempf auf dem Selteröweg.
MoMlirte 9. v. rbattgrl. Gcmcindt.
Den 10. Scptbr. Herr Christian Ludwig August Schuknecht, Lehrer an der ersten Stadt- Mädchenschule in Darmstadt, weil. Herrn Friedrich Schuknecht, Baumeisters in Darmstadt ehel. Sohn; nnd Fräulein Friederike Wilhelmine Luise Karoliue Elisabcthe Dorothea, weil, Herrn Johann Wilhelm Decher, Pfarrers in Großenbu- seck, eheliche Tochter.
Getautte bei der ebangel. Grmeinve.
Den 13. Septbr. Herrn Hosgcrichtsrath, Friedrich Ludwig Adolph von Grolman, ein Sohn, Friedrich Ludwig August.
Den 15. Septbr. Dem Burger nud Schuh- machermeistcr, Joh. Melchior Kauf, ein Sobn, Leonhardt Balthasar Friedrich.
fcJmöigte bei Vieser Memeinve.
Den 10. Septbr. Susanne Luise, des Burgers und Sattlermeisterö, Lorenz Ferber, Tochter, alt 17 J.3 T.
'Den 13. Septbr. Jacob Balthasar Schmitt, Bnrger u. Metzgermeister, alt 49 1.4 M. 17 T.
Dens. Jobannctte Philippine, des Burgers nnd Gasthalterö im Darmstädter Haus, Christian Busch, Tochter, alt 1 I. 9 M. 23 T.


