Ausgabe 
12.6.1830
 
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B e i l a g e z u Nro. 2 4

Ferner Feilgebolene Aachen.

2) Mit % breiten ächtfarbigcn Baumwol­lenzeugen zu 18 bis 22 kr. per Elle u. ächt toßl Strickgarnen zu sehr billigen Prcißen empfiehlt sich

Georg JugHardt auf dem Markt.

3) Nachstehende mineralische Wasser, als: Selterser, Geilnauer, Emser, Fachingrr, Schmal- bacher, Stahl und Weinbrunnen, in ganzen und halben Krügen, kann ich jede Woche ächt und frisch besorgen.

CH. C. Drullmann, aus Wetzlar.

4) Die Lebcuöqeschichte nebst Beschreibung der Beisetzungsfeicrllchkciten L u d c w i g I., Groß­herzogs von Hessen und bei Rhein, ist bei Buchbinder Helm zu haben für 6 kr.

5) Ich beehre mich einem verehelichen Pub­licum hiermit die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich ein Commissions-Lager von Selzcr-Mine- ralwasscr dahier etablirt habe, und daß ich in den Stand gesetzt bin, den /, ca 3 Schoppen haltenden Krug um den äusserst billigen Preist zu 8 kr. mit Krug abzngebc». Bei Rückgabe reiner leerer Selzer-Krüge werden 3 kr. per Stück zu­rück bezahlt.

Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, be­merke ich noch, daß nur vor 7 Uhr des Morgens, von 12 bis 2 Uhr des Nachmittags und von 6 bis 8 Uhr des Abends Krüge abgegeben und leere angenommen werden können, indein ich in der übrigen Zeit nicht zu Hause anzutreffcn bin.

Giessen den 8 Juni 1830.

G. Appel bei Buchdrucker Brühl in der Wallthorstraße wohnhaft.

Vermischte Nncljrir 1)ttn.

. t) Ich ersuche Diejenigen, welche seit kurzer oder längerer Zeit Bücher von mir geliehen ha­ben, diese im Laufe von 14 Tagen gefälligst an mich zurückzugeben. Unter A »deren wur­den mir abgelichen '.Leipziger, Geist der 9uy tional-Oconomie Bd. I. I a c o bi, Erdbeschrei­bung Bd.I. Hart, Handbuch der Polizey-Wis- scnschaft I. Bd. groß 8. Politisches Journal, von 1813. Heft 5 bis 12 incl. (in 2 Bänden.) JHöJUr, Widerleauna rc. Man wird

durch die baldige Zurückgabe mich um so mehr verpflichten, als durch das Zurückbehalten einzel­ner Bände die ganzen Werke incomplrt werden.

Dr. E r o m e.

2) Ich erkläre hiermit dem Herrn Com- merzienrath E. E. Hofmann in Darmstadt rin für allemal, daß ich auf alle seine Aus­fälle gegen mich und meine, trotz der viel be­sagten 00,000 fL, fest stehende Vertre­tungsanstalt gar keine Antwort mehr gebe, sondern jedem Leser seiner Aufsätze überlasse, die wahre Triebfeder zu derselben untersuchen. Mit solchen Mitteln wird Herr Hofmann mein Geschäft weder unterdrücken, noch mich be­stimmen, solches aufzugeben; ich werde viel­mehr den darin eingeschlagcncn Gang ruhig und ungestört fortgehcn.

Das werden meine letzte Worte scyn, mag auch Herr Hofmann an meiner Anstalt tadeln und von sich rühmen, was er will.

-Giessen den 3. Juni 1830.

Trapp I.

. 3) Der Beitritt zur allgemeinen Militär - Vcrtretungö - Anstalt kann dahier bei mir und in den Bezirken bei den be­kannten Personen angezeigt werden. Die von mir geleistete 90,000 fl. betragende specielle Caution giebt Jedem größtmög­lichste Sicherheit.

Ihn den Besteckenden die allcnfallsige Heiraths-Vertretung so leicht wie möglich zu machen und doch den andern Mitglie­dern, die nicht heirathen wollen, zu einem ihnen fremden Zweck keine Unkosten zu veranlassen, werde ich allen Mitgliedern, die vor ihrem 21. Jahr nach der Ziehung heirathen wollen und solches bei ihrem Beitritt erklären, einen Wartmann auf meine Rechnung stellen und nur Drei Gulden 'dafür anrechnen; wer nach dem 21. Jahr heirathen will,^ahlt nichts, da er alödenn hiervon frei ist.

Die Antrittssumme ist 50 oder 75 fl.