Beilage z
2) Ich mache hiklmit einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich in Meinem Garten, welcher auch einen Eingang von der Schor hat, die Wirthschaft arit 11 ten d. M. eröffne, und bitte unter der Versicherung einer reellen und promten Bedienung um gütigen Zuspruch.
Philipp Büßer.
3) Dä voriges Osterfest der Schwahlhei- mcr Brunnen sich eines zahlreichen Zuspruchs von Giessen erfreute, so verfehle ich nicht auch auf dieses 2te und 3te Osterfest meine Freunde einzuladen und hiermit die weitere Anzeige zu verbinden , daß von 14 zu 14 Tagen gut besetzte Tanzmusik und promte Bedienung bey mir ««getroffen wird,
Sauerbrunnen am 6ten April 1830.
Der Verwalter CH. Henkel.
4) Kölnischwasser - Gläser können gegen Vergütung abgegben werden, bei Um# versitäts Fecht - und Tanzlehrer
AkademikerP. Bartholomay.
5) In meinem Hause ist der obere Stück, welchen gegenwärtig die Frau Gchcimeräthi» Langsdorf bewohnt, bestehend aus 5 heizbaren, theilS tapezirtcn Zimmern, Kammern, Küche, Holzplatz, Mitgebrauch des Waschhauses rc. vom 1. Mai d. I. an, so wie auch das NebenhauS, welches gegenwärtig von Herrn Kanzlist Heynold bewohnt wird, bestehend aus 3 heizbaren Zimmern, Kammern, Küche, Holzplatz, Mitgebrauch des Waschhauses k, vom 1. Juli d. 3, an anderweit zu vermiethen.
Auch werden von mir nachfolgende Zeitschriften, als: der Hesperus, die allgemeine Zeitung, Regierungsblatt, Didaskalia, wöchentliche Unterhaltungen und die landstän- vischen Verhandlungen von den Monaten Januar, Februar und März käuflich abgegeben. G. D. Ebel.
6) Der Kutscher Georg Leysler auS Darmstadt zeigt einem verehrten Publikum hierdurch ergebenst an, daß er jede Woche, Donnerstags, im Gasthaus zum
u N r o. 15.
Schwanen dahier aitkomnie, Und ersucht bir I jenigen,welche von der jedesmaligen Gelegen-1 hcit, von hier nach Frankfurt «Nd Darmstadt, I Gebrauch zu machen wünschen, sich im Gast-1 Haus zum Schwanen zu melden. I
7) Der Beitritt zur allgemeinen! Militär - Vertretungs-Anstalt kann dahier I bei mir und in den Bezirken bei den bc-1 kannten Personen angezeigt werden. Die I von mir geleistete 90,000 fl. betragende specielle Caution giebt Jedem größtmöglichste Sicherheit.
Um den Beitretenden die allcnfallsigr Heiraths-Vertretung so leicht wie möglich zu machen und doch den andern Mitglie dern, die nicht heirathen wollen, zu einem ihnen fremden Zweck keine Unkosten zu veranlassen, werde ich allen Mitgliedern, | die vor ihrem 21 Jahr nach der Ziehung heirathen wollen und solches bei ihrem Beitritt erklären, einen Wartmann auf meine Rechnung stellen und nur Drei Gulden dafür anrechnen ; wer nach dem 21 Jahr heirathen will, zalt nichts, da er alsdenn hiervon frei ist.
Die Antrittssumme ist 50 oder 75 fl.
Es haben bereits über 400 Personen ihren Beitritt angezeigt.
Darmstadt den 16. Februar 1830.
Ernst Em i l H o f m a n n.
8) Mi litär>Vertre r n nqs- Ges cllsch aft zu Giessen. Die Geschäfte meiner Handlung haben seit einiger Zeit einesolche Ausdehnung erhalten, daß es mir beim besten Willen nicht möglich wird, äusser der Direktion meines eigentlichen Geschäfts andere Arbeiten übernehmen zu können. Ich habe mich daher entschlossen, meine Verhält-


