Ausgabe 
5.6.1830
 
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Beilage z u N r o. 23.

ferner .Feilgevalcne Sachen.

3) Ganz vorzüglich gute und schöne Vobucustaiigcn sind sowohl In 100 als auch halben. Viertel und Achtel 100 zu haben bei Müller in der Krone.

4) Neuer Hopfen, gut gedörrtes Wintcr-Mcllz, Krug-Bier u. Äpielweiu die Maas zu 12 und 16 kr.; sowie folgende Brandwe ineundBauereals: weißer Doppel­kümmel, Kirschen, Zwetscheu, Nelke», Anis, Pomeranzen, Pwffcrmünz, Kräu- lcrbitter, ordinairen Kümmel, Wacholder und Kartoffel - Eigner, die Maas von 24 bis 48 kr. ist zu haben bei

Bram in.

25 « b r Vm i ttij r n.

1) Eine meublirte Stube mit Sopha ist zu vermicrhen in Nro. 61.

2) 50 sl. Vormundschafsgelder liegen gegen gerichniche Sicherheit in hiesige Stadt zum Ausleihen bereit, bei

Friedrich Hoch.

Vrrmiorljtc Ka'cTirtcIjtcn.

1) Ich ersuche Diejenigen, welche seit kurzer oder längerer Zeit Bücher von mir geliehen haben, diese im Laufe von 14 Tagen gefälligst an mich zuruck zu ge­ben. Unter A»deren wurden mir abgelie- hcn: Leipziger, Geist der Natioual-Oco- liomie Bd. I. Jacobi, Erdbeschreibung Bd. I. Hart, Handbuch der Polizey-Wisscn- schaft Bd. I. groß 8. Politisches Journal, von 1813. Heft 5 bis 12 iucL (in 2 Bän­den.) Münster, Widerlegung rc. Man wird durch die baldige Zurückgabe mich um so niehr verpflichte», als durch das Zurück- behalten einzelner Bände, die ganzen'Werke incomplct werden. Dr. Erom e.

2) Bis den 24te» d. M. fährt eine Chaise von hier nach Wiesbaden und Schwal- bach, wem diese Gelegenheit dient, kann das Nähere in der Expedition dieses Blatts erfahren.

3) Ein mit braunem DaMwollenreug überzogener Regenschirm ist einige Tage vor Pfingsten irgend wo stehen geblieben. Set) ersuche den Besitzer um gefällige Rück­gabe desselben. Bapst.

4) Zwei gute Sopha's mit Sprungfe­dern sind zu .verlehnen und zu verkaufen; auch wird nach gewissen Verhältnissen-Cre« dit gegeben. Ausgeber dieses sagt bei wend?

5) Künftigen Montag den 7. Juni wird mit obrigkeitlicher Bewilligung der dahier angekommene Virtuose auf dem Waldhorn und Posthörnchen, I. G. Burckhardt auS Eisenach, ein Concert im Saale deö Buschi- schcn Gartens zu geben die Ehre haben.

Die hohe Virtuosität dieses Tonkünst- lers, welche schon durch mehrere öffentliche Blätter allgemein anerkannt und ausge­sprochen werden ist, bedürfte auch hier wohl einer ehrenvollen Erwähnung; zumal da die Kunstfertigkeiten und Leistungen des Herrn Burckbard gewiß den Sieg des allgemeinen Beifalls davon tragen werden. Alle, welche dieses Coucert mit ihrem Besuche beehren werden, werden sich überzeugen, daß nicht wohl Jemand sich rühmen könne, ein vol­lendeteres Spiel auf diesen Instrumenten gehört zu haben.

Ich habe Herrn Burckhardt gehört und kann den verehrten Musikfreunden densel­ben als einen talentvollen Virtuosen auf dem Horn rühmen. Das Nähere wird der noch auszugebcnde gedruckte Zettel besa­gen.

Giessen am 5. Juni 1830.

H ofman n.

6) Ein Wiesenviertel hinter den Eich­gärten , eine Wiese am kleinen Steinweg, sind zu verlehnen.

Wilh. Felsing.

7) Ein ganz neues Clavier mit 6 Okta­ven ist zu verkaufen, sowie dgl. mehrere schon gebrauchte sind zu verkaufen oder zu verml'ethen bei

Leicht, Instrumentenmacher.

8)