Ausgabe 
3.4.1830
 
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Beilage z

Tu Vtrmiftfjrtt fernerr

4) Durch die Dienstversetzung des Herrn Oberforstmeistcrs von Gall wird der zweite geräumige Stock meiner Behausung am Sel- zersberg, dem Universitätsgcbäude gegenüber, leihfällig, und kann im Monat May ander­weit bezogen werden. Dr. Sundheim.

5) Zwei meublirte Stuben sind zu vcr- Miethen, bei Daniel Steinberger.

6) In der Neustadt No. 581 sind 2- blirte Sttiben auf Ostern zu vermiethen.

7) Ein Logis, bestehend in 2 Stnben, 2 Kammern, verschlossenem Keller und Holz­stall, ist zn vermiethen, und kann bis Anfang Juli bezogen werden , bei C. G e h r h a r t.

8) In Nro. 21 an der Stadtkirche ist ein schönes gut mcnblirtcs Zimmer mit Sopha und bequemem Schreibkomptoir, an einen le­dige» Herrn zu vermiethen.

9) 1400 fl. und 500 fl liegen gegen gerichtliche Sicherheit und gewöhnliche Zinsen zum Ausleihen bereit, auch kann das erstere Kapital auf Verlangen getrennt werden. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blatts.

Vrnniecljtr "Nziclniclitrn.

1) Eine große Waschbiitte ist zu verleh- Ne» oder zn verkaufen, bei I. P. Bachert.

2) Die bereits schon früher in dem hiesi­gen Wochenblatt angezeigt gewesene Ausspie­lung meiner gefertigten Möbeln, wird nun­mehr nächstens beginnen, welches ich mit dem Bemerken bekannt mache, daß noch Loose a 18 fr. das Stück bei mir zu haben sind. und die Möbel, welche ausgcspiclt werden sollen, bei mir zur gefälligen Einsicht bereit stehen, wo sich jedermann von der Güte der Möbeln überzeugen kann. Jacobi, Schreinermeister.

3) Ein junges Frauenzimmer, welches kochen und mit allen sonstigen häuslichen Ar­beiten nmzngehen versiebt, wünscht ans Ostern in ci ien Dienst zu treten. Das Nähere bi« der Expedition dieses Blatts.

4) Militär-Vertretnnas- Gesellschast zu Giessern

.Die Geschäfte meiner Handlung haben

u Nro. 14.

seit einiger Zeit eine solche Ausdehnung er­halten, daß cs mir beim besten Willen nicht möglich wird, äusser der Direktion meines eigentlichen Geschäfts andere Ar­beiten Übernehmen zu können. Ich habe mich daher entschlossen, meine Verhält­nisse als Mitvorstand der Giesser Mili- tärvcrtretungS - Gesellschaft für die Pro­vinz Oberhessen, von heutigem Tage an aufzugeben und die Leitung dieses vater­ländischen Instituts meinem bisherigen Collcgen, dem Hrn. Hofgerichts - Advoca- ten C. T r a p p I. dahier allein zu überlassen. Während dem Laufe meh­rerer Jahre habe ich die Überzeugung ge­wonnen, daß die hiesige Militärvertre­tungsgesellschaft für die Provinz Oberhes- scn keiner Anstalt der Art in unserm Lande an Solidität nachsteht, und ich schmeichele mir, daß der künftige Vorste­her in seiner Stellung als alleiniger Be­sitzer dieses Geschäfts manche Ersparniße eintreten lassen kann und wird , welche den Direktoren anderer Mitanstalten des Großherzogchums nicht möglich werden, und der hiesigen Anstalt daher den Vorzug vor diesen gewähren.

Indem ich daher meinen Mitbürgern der Provinz Oberhessen meinen herzl. Dank für das Zutrauen abstatte, welches der hiesigen Militäranstalt für die Provinz Oberhessen in so reichem Maase stets wurde, bitte ich dasselbe auf meinen würdigen Nach­folger zu übertragen, der cs sich stets zur Pflicht gemacht hat, und auch künftig zur Pflicht machen wird, das Interesse der Vertretenen in jeder Art und Weise zu wahren und der wie bisher mit Umsicht u.

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