Beilage z
Tu Vtrmiftfjrtt fernerr
4) Durch die Dienstversetzung des Herrn Oberforstmeistcrs von Gall wird der zweite geräumige Stock meiner Behausung am Sel- zersberg, dem Universitätsgcbäude gegenüber, leihfällig, und kann im Monat May anderweit bezogen werden. Dr. Sundheim.
5) Zwei meublirte Stuben sind zu vcr- Miethen, bei Daniel Steinberger.
6) In der Neustadt No. 581 sind 2 mö- blirte Sttiben auf Ostern zu vermiethen.
7) Ein Logis, bestehend in 2 Stnben, 2 Kammern, verschlossenem Keller und Holzstall, ist zn vermiethen, und kann bis Anfang Juli bezogen werden , bei C. G e h r h a r t.
8) In Nro. 21 an der Stadtkirche ist ein schönes gut mcnblirtcs Zimmer mit Sopha und bequemem Schreibkomptoir, an einen ledige» Herrn zu vermiethen.
9) 1400 fl. und 500 fl liegen gegen gerichtliche Sicherheit und gewöhnliche Zinsen zum Ausleihen bereit, auch kann das erstere Kapital auf Verlangen getrennt werden. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blatts.
Vrnniecljtr "Nziclniclitrn.
1) Eine große Waschbiitte ist zu verleh- Ne» oder zn verkaufen, bei I. P. Bachert.
2) Die bereits schon früher in dem hiesigen Wochenblatt angezeigt gewesene Ausspielung meiner gefertigten Möbeln, wird nunmehr nächstens beginnen, welches ich mit dem Bemerken bekannt mache, daß noch Loose a 18 fr. das Stück bei mir zu haben sind. und die Möbel, welche ausgcspiclt werden sollen, bei mir zur gefälligen Einsicht bereit stehen, wo sich jedermann von der Güte der Möbeln überzeugen kann. Jacobi, Schreinermeister.
3) Ein junges Frauenzimmer, welches kochen und mit allen sonstigen häuslichen Arbeiten nmzngehen versiebt, wünscht ans Ostern in ci ien Dienst zu treten. Das Nähere bi« der Expedition dieses Blatts.
4) Militär-Vertretnnas- Gesellschast zu Giessern
.Die Geschäfte meiner Handlung haben
u Nro. 14.
seit einiger Zeit eine solche Ausdehnung erhalten, daß cs mir beim besten Willen nicht möglich wird, äusser der Direktion meines eigentlichen Geschäfts andere Arbeiten Übernehmen zu können. Ich habe mich daher entschlossen, meine Verhältnisse als Mitvorstand der Giesser Mili- tärvcrtretungS - Gesellschaft für die Provinz Oberhessen, von heutigem Tage an aufzugeben und die Leitung dieses vaterländischen Instituts meinem bisherigen Collcgen, dem Hrn. Hofgerichts - Advoca- ten C. T r a p p I. dahier allein zu überlassen. Während dem Laufe mehrerer Jahre habe ich die Überzeugung gewonnen, daß die hiesige Militärvertretungsgesellschaft für die Provinz Oberhes- scn keiner Anstalt der Art in unserm Lande an Solidität nachsteht, und ich schmeichele mir, daß der künftige Vorsteher in seiner Stellung als alleiniger Besitzer dieses Geschäfts manche Ersparniße eintreten lassen kann und wird , welche den Direktoren anderer Mitanstalten des Großherzogchums nicht möglich werden, und der hiesigen Anstalt daher den Vorzug vor diesen gewähren.
Indem ich daher meinen Mitbürgern der Provinz Oberhessen meinen herzl. Dank für das Zutrauen abstatte, welches der hiesigen Militäranstalt für die Provinz Oberhessen in so reichem Maase stets wurde, bitte ich dasselbe auf meinen würdigen Nachfolger zu übertragen, der cs sich stets zur Pflicht gemacht hat, und auch künftig zur Pflicht machen wird, das Interesse der Vertretenen in jeder Art und Weise zu wahren und der wie bisher mit Umsicht u.
Thä-


