n5u der untersten Klaffe des hiesigen Pä'bagogs fand bisher der nachtheilige Umstand Statt, daß die in dieselbe eintretenden Kinder von verschiedenerr Lehrern nach verschiß denen Methoden unterrichtet worden waren, von welchen gewöhnlich keine mit dem im Pädagog beobachteten Uuterrichtsgange übereinstimmte, ferner daß diese lberr in den ver< schiedenen Gegenständen nicht gleichförmige Kenntnisse hatten, ja in Manchem, was im Pädagog besonders berücksichtigt wird, gänzlich zurück waren. Deshalb gieng bisher oft geramne Zeit dahin, bis die neu eingetretenen sich nur soweit an die Lehrer und ihre Methode gewöhnt hatten, um an dem Unterrichte mit Nutzen Antheil nehmen zu köm nen, und noch längere z bis fie von manchen Lehrgegenständen, die ihnen bis dahin fast ganz fren:d gewesen waren, einige Begriffe erhielten. Wie störend dieß anf den Unterricht in dieser Klasse einwirken mußte, wie sehr dadurch, ungeachtet aller Bemühungen der Lehrer, ein schnelles Fortschreiten erschwert tvnrde, leuchtet von selbst ein, und hieraus erklärt sich zugleich die Erscheinung, daß viele Kinder bisher ungewöhnlich lange in Quarta zurückgehalten wurden und zu ihrem Besten zurückgehalten werden mußten. Die Wahrnehmung dieses Uebelstandes veranlaßte die nrrterzeichneten Pädagoglehrer, denen der Unterricht in der erwähnten Klasse großcntheils anvertraut ist, zu dem Entschlüsse, di» Zeit, welche sie von ihren Bernfsgeschäften erübrigen können, vorzugsweise darauf zu verr, wenden, Kinder, welche später in jene Klasse eintreten sollen, auf eine gleichförmige Wei^e in sämmtlichen Lehrgegensiänden vorzubereiten, und so zugleich mit ihren künftigen Lehrern und bereit Methode bekannt zu machen. Dieses Vorhaben erhielt die Geneh«. migung und den Beifall der vorgesetzten Behörde. Die Unterzeichneten sahen jedoch ein, baß, da ihr anderweitiger Beruf ihnen nur wenige Zeit auf dieß Unternehmen zu ver/. wenden gestattet, sie dasselbe ohne Mitwirkung eines dritten Lehrers, dem wenigstens
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