Einzelbild herunterladen

zu r

Num. 21. des Giesser

Bekanntmachungen.

1 ) Montag den 2. Iuny Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiesigem RathhauS die vor dem Neustädter Thor an der Lahn gelegene sogenannte Pulvermühle mit dazu gchorlgen Gärten, unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen, öffentlich meistbietend vcr; steigert werden.

Giessen den 21. April 1828.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

2 .) G a ft h o f zu Frankfurt. Nach der nunmehr vollständig beendigten Einrichtung meines neuen EtablistementS

-zum goldenen Roß, verfehle ich nicht, allen meinen freunden und Bekannten, insbesondere den re,p. Herrn Reifenden, die ergebene Anzeige zu machen, daß ich solches von heute an als Gasthof

Durch die vorhandenen Bequemlichkeit ten, sehr angenehme Lage, besonders schöne Stallungen re. begünstigt, schmeichle ich mir, jeden billigen Anforderungen bestens ent­sprechen zu können; auch werde ich jederzeit durch vorzüglich reine Weine und gute Spei­sen, verbunden mit der aufmerksamsten und billigsten Bedienung, mir die vollkommenste Zufriedenheit der mich mit ihrem gütigen Besuch Beehrenden zu erwerben suchen, Frankfurt a. M. den 28. Febr. 1828.

Christ. Friedr. Lutz.

3 .) Hiesigen Hopfen, das A>. zu 24 Kreuzer, verkauft H. D. Noll, im Stern.

4 .) Eine ganz neu erbaute Stube, eine Kammer und Küche, sind bei dem Polizei­diener Kalbfleisch zu vermiethen.

5 .) Der Unterzeichnete beehrt sich lhier- durch bekannt zu machen, daß er auf den

Anze igungs - Blattes.

Pfingstdienstag in dem an Gladenbach nach Biedenkopf hin liegenden Fichtenwäldchen, eine Waldparthic mit vollständu ger Tanzmusik, veranstaltet hac.

Hierzu ladet er alle Honoratioren mit. dem Bemerken höflichst ein, daß er sich be­mühen wird, die Zufriedenheit der Theilr nehmer durch Verabreichung guter Getränke und kalten Essens, in billigen Preisen zu verschaffen.

Sollte indeß üble Witterung den Auf- fenthalt im Freien nicht gestatten, so findet die Zusammenkunft in meinem Saale statt.

Gladenbach den 18. Mai 1828.

Heinz, Gastwirth.

6 .) Wir machen einem geehrten Publi­kum hiermit die ergebene Anzeige, daß wir mit dem zweiten Pfingstfeiertage, und so­fort alle 14 Tage, unsere Weinwirthschafr mit Tanzbelustigung auf dem sogenannten Tannenköppel, eine Viertelstunde von hier, eröffnen, mit dem Bemerken, daß der Zu, tritt nur gebildeten Personen gestartet ist.

Für prompte Aufwartung, so wie für guten Wein & Speisen, werden wir stets besorgt seyn.

Grünberg den 20. Mai 1828.

G ebrüd er ckler.

7 .) Den zweiten Pfingstfeiertag ist nach der zeirher bestandenen Anordnung Ball im Buschischen Gatten.

8 .) Bei günstiger Witterung ist den zweiten und dritten Pfingstfeiertag Tanzmu­sik auf der Hardt.

9 ) Am Pfingstdienstag ist gute Tanz­musik anzutreffen bei

Wirth Keßler, in Wissest.'