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sollen vor daßiefigen RatthauS eine Kuh und Ivei Schweine gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden.
Giessenden 13. Nov. 1828.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.
4.) D omänen/Ve räu sser ung- in d em Rentamtsbezirk Gießen. Höherer Bestimmung gemäs, sollen folgende Appettinentien der ehemaligen Commandan/ ren / Wohnungen dahier
Montag den 17. November dieses Jahres Vormittags 9 Uhr
auf dem hiesigen Nachhause versteigt werden. I. Nach den Bestimmungen des Domaincm Veräusserungsgesetzes vom 2. Juni 1821, eine von Holz erbaute Scheuer,- ein Schweinstall von 2 Gefach, nebst 108 Quadrat / Klafter Hofraum.
Die Hofraithe selbst, zu der diese Theite bisher gehörten, liegt in Gießen auf dem Brand, ist im Flurbuch Seite 96 Nr 853- eingetragen, und letztere sind begrenzt, ge/ gen Norden von der Hofraiche des Büchsen/ machers Herrn Großmann, gegen Osten von dem für Großherzogl. Hofgericht bestimmten Theil der ehemaligen Commandanten/Woh/ nung, gegen Süden von der Stadtbach und gegen Westen von dem Lindenplatz..
II. Auf den Abbruch:
a) der Küchenbäu mit Backofen, b) ein Schweinstall und c) ein Viehstall.
Einsichtnahme und etwa näher erfordere liche Bezeichnung der zu veräussernden Ob/ jeete wird bis zum Versteigerungstermin, auf Anmelden bei dem Unterzeichneten, gestattet.
Giessen den 22. Sept. 1828. .
Der Rentamtmann Schneider. - t» *.
5.) Montag den 17. d. M. Morgens präeis 9 Uhr soll das aus früheren Verstei/ gerungen in dem Fernenwald übrig geblie/ denen'Gehölz, de 18bestehend in
32 Stecken eichen Scheidholz,
13 — eichen Prügelholz,
71 — eichen Stock/ undKrüppel/'
Holz,'
4 — birken Stockholz,.
135 Haufen, eichen Wellen,
34 — gemischte Wellen,
13 — kiefer Wellen
öffentlich meistbietend versteigt und der Am fang damit in der Laubacher Straße gemacht, werden..
Gießen am 13. Nov. 1828.
Bürgermeisterei daselbst..
M. Schneider..
6. ) Die Geld/ und Fruchtgefälle der Hospitals/ und Armenkasse und diejenigen des Kirchen/Kastens welche auf Martini fät/ lig geworden,, sind innerhalb- 8 Tagen zu. berichtigen.
Giessen den 11. Nov. 1828..
Lauer.-
7. ) Alle diejenigen, welche Neal/Ge/' rechtsame besitzen, und daher auf stempel/ freie Gewerbs / Patente für das Jahr 1829 Anspruch machen zu können glauben, wer, den, in Beziehung auf §. 19. der allerhöch/ sten Verordnung vom 1. Deeember 1827,. hierdurch aufgefordert, dem Unterzeichneten die betreffenden Dokumente vor dem Iten Deeember l. I.. vorzuzeigen..
Gießen den 11. Nov. 1828.
Der S.-euer / Commissair/ Leucht w eis.
8. ) Zum weitern Ausgebot der unweit Marburg an der Lahn gelegenen sogenannten Nähemühle von drei Mahl/'und einem dem dritten Mahlgänge angehängtenSchlaggange, sammt zugehörigen Gebäuden, auf eine 6 oder 9jährige Zeitpachf, oder auf Erblelhe vom 1. Januar 1829 an, ist anderer Termin auf' Montag den 17. November l. I. Vormittags 10 Uhr in das Lokal der unterzeichneten Bez- Hörde angesctzr,, wozu Lusttragende, die sich? als wirthschaftliche Mühlenverständige und
Hili/-'


