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Num. 19, des Giesser

Ediktcrlladungen.

Auf Requisition Großherzogl. Regier- nmgsamts allhier werden etwaige Glaubrger der Maria Margaretha Schäfern von Naun­heim, welche nach Großrechtenbach imKomgr lich Preussischen überziehen will, ausgefor- d»ert, ihre Ansprüche binnen 3 Monaten bet unterzeichneter Gerichtsstelle anzuzeigen / wi­drigenfalls ihnen nach Ablauf dieser Frrst keine Rechtshülfe mehr dahier geleistet wer­den kann.

Giessen den 1. März 1828.

Großherzogl. Hesi. Stadtgencht.

Müller.

Johannes Wagner, Johannes Sohn, von Crumbach, will nach regierungsamtlicher Mittheilung sich zu Kirchgöns im Churfur- stenthum Hessen niederlassen; dessen sammt- liche Gläubiger werden darum hierdurch auf- geforderc , ihre Forderungen so gewiß bin­nen einer Frist von drei Monaten dahier an- zuzeigen und geltend zu machen, als sonst ihnen hierorts 'keine Rechtshülfe mehr gelei­stet werden kann.

Giessen am 15. April 1828.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

Müller.

Bekanntmachungen.

1 .) Montag den 2. Juny Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiesigem Rathhaus die vor dem Neustädter Thor an der Lahn gelegene fogenannte Pulvermühle mir dazu gehörigen Gärten, unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen, öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Giessen den 21. April 1828.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht, M üll er.

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Anze igungs - Blattes.

2 .) Bei Andreas Marguth Instru­mentenmacher in Butzbach nächst der Caserne, sind wieder mehrere Flügel und Tafel - Forte- pianos, vorzüglicher Arbeit, erprobt, gut fertig, und einige Giraffe nächst fertig, Ja wie auch einige sehr zweckmäßig und geräu­mig eingerichtete Schreibpulte mit Aufsatz, nach neuestem Geschmack, nicht gewöhnlicher Arbeit, von schönem. Nufibaummaßer. Wer­den hiermit Freunden des Schönen und der Kunst bestens empfohlen.

5 .) Mein am Reichensand gelegenes Wohnhaus nebst Hinterbau, Scheuer und Garten ist zu vermiethen oder zu verkaufen, kann täglich eingesehen und in 8 bis 10 Ta­gen bezogen werden.

Zugleich beehre ich mich einem verehr­ten Publikum anzuzeigen, daß jeden Sonn­tag nach geendigtem Gottesdienst ein Rin- gclschießen bei mir statt findet.

G. H. Kraus , im Schieß haus.

4 .) Diejenigen, welche eine rechtma- sige Forderung an Philipp Brück, Kutscher in Diensten des Herrn General-Lieutenants von Nagel, zu machen haben, belieben ihre Rechnungen bis zum 2O. Mai bei Schuh­macher Christoph Zimmermann allhier abzu­geben. Giessen den 9. Mai 1828.

5 .) Ohnweit dem Rathhaufe ist eine Stube mit oder Möbel zu vermiethen. Aus­geber sagt bei wem.

6 .) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Kammern nebst Küche, Keller, Holz, und Bodenraum wird auf den 1. Juli oder 1« September d. I. zu miethen gesucht. Aus­geber dieses ertheilt nähere Auskunft.