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ein Sopha und ein Schreibcomptoir, auch Küchengerärhschaften und sonstiger Hausrath gegen baare Zahlung öffentlich andenMeist- bietenden verstrichen werden.

Gießen den 30. Oct. 1828.

8 .) Mit gnädiger hohen obrigkeitlichen Genehmigung wird künftigen Montag den 3. November l. I. von den Mitgliedern der Quandtischen Theater - Direction Eine große musikalisch deklama- torische Abend-Unterhaltung tfür Geist und Her;) in 4 Abteilungen gegeben.

Anfang 5 Uhr. Ende halb 8 Uhr.

1r Platz 30 fr. 2r Platz 15 fr. Hörsaal, im Bufchengarten.

Es ladet die hohen Gönner und Freunde hierzu ergebenst ein

Max Quandt, Directeur.

9 .) Außer meiner bereits früher erge- benft angezeigren Specereihandlung habe ich auch eine Wein t Ligueur; und Caffewirth- schäft dahier errichtet; indem ich dieses hier­mit zur Kenntniß eines verehrlichen Publi­kums bringe, verbinde ich zugleich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich auch Wein und Liqueur zu den möglichst billigen Prei­sen über die Straße verzapfe, bitte deshalb um geneigten Zuspruch, den ich mir durch prompte und billige Bedienung zu erwerben bestreben werde. Auch sind holländische Häringe das Stück ä 6 & 7 fr. und Sar­dellen das 13) ä 28 fr. bei mir zu haben.

H. Elkan, am -er Stadtpforte.

10 .) Soeben ist bei mir erschienen und bei Heyer, Sohn, zu erhalten: Wie die Duelle, diese Schande unsers Zeit­alters, auf unfern Universitäten so leicht wieder abgeschafft werden könnten, nach­gewiesen von Heinrich Stephani. 8. 11 Bogen auf feinem Druckpapier. Geh. 16 Gr.

Leipzig -en 1. Octbr. 1828.

F. A. Brockhaus.

11 .) Unterzeichnete benachrichtigt hier­mit ein verehrliches Publikum, daß sie vom 1. Nov. an, den mittleren Stock des von Frau Lony nächst dem Markte neu erbauten Hauses, bewohnen werde.

Hebanrme Geisel.

12 .) Der Landkalender ä 4 fr., durch­schossen 6 fr., auch sonstige Kalendersorten welche mit Stempel versehen seyn muffen pro 1829 nebst Schreibalmanach durchschos­sen ä 24 fr. sind zu haben bei

Universitätsbuchbinder Balser.

13 .) Ich ermangle nicht dem hiesigen verehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß durch das Abs:erben meines Mannes die seither getriebene Schneider- profeffion keine Veränderung erleide und in dem besten Betrieb fortgesetzt wird.

E. Scheer ers Wittib, wohnhaft bei Schuhmacher Hornberger.

14 .) Gutes Buchenscheitholz ohne um- geriffen, verkauft um billigen Preis

Daniel Wirth.

15 .) Trocken Buchenscheitholz ist zu ha­ken bei M. Jung.

18 .) Morgen ist Ball mit freiem Ein­tritt im Buschischen Garren.

17.) Morgen nach geendigtem Gottes­dienst ist Tanzmusik bei G. Krauß im Schieß­haus anzutreffen. '

18.) Das bisher von dem Herrn Baron von Vufeck bewohnte Logis hinter der Schä­ferei, bestehend in sechs Wohnzimmer, zwei Kammern, verschließbaren Holzplatz, Bo­den und Keller ist durch die Dienstversetzung des bisherigen Bewohners vacant geworden. Dasselbe ist anderweit zu uermiethen und kann,mit dem 1. Nov. d. I. bezogen werden.

Konrad Leng.

19.)