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Ediktalladungen.

1.

Auf Ansuchen des Großherzogl. Ober- försters Fröhlich dahier, welcher mit seinen Gläubigern eine gütliche Uebereinkunft mn rer gerichtlüher Mitwirkung zu treffen beab - ftchngt, werden, vermöge Les dem Unter? zeichneten von Großherzogl. Hofgericht da? hier ertheilten Auftrags, sämmtliche, be- kannte sowohl, als unbekannte, Gläubiger des Großherzogl. Oberförsters Fröhlich hier- mit vorgeladen, Montag den Sten Septem/ her d. I., Vormittags 9 Uhr, entweder in Selbstperson oder durch genügend Bevoll­mächtigte auf dahiesigem Hofgerichtsgebäude zu erscheinen, und stch auf die ihnen als­dann bekannt gemacht werdenden, eine güt­liche Vereinigung bezweckenden, Vorschläge des Schuldners zu erklären.

Sollte ein Arrangement zu Stande kommen, so werden die nicht erschienenen Gläubiger, und zwar die unbekannten von demselben ausgeschlosten , die bekannten aber als mit der Erklärung der erschienenen Gläubiger einverstanden behandelt.

Glesien am 3h Juli 1827. 5

Der Commissariuv

S ch ä f f e r, Großh. Hofg. Secret. Aecesiist-

H. nr v

Da man zum Behuf der Aufstellung Les Inventars über die Verlasienschaft des Großherzogl. Geheimenraths Langsdorf da­hier zu wissen nöthig hat, ob noch Fode- i-ungen an jene gemacht werden', so werden diejenigen welche dergleichen ju haben ver- ruemen sollten, hierdurch öffentlich aufge- fodert, dieselben binnen 4 Wochen von heute an, umso gewisser bei unterzeichnetem Com- missär anzuzeigen und richtig zu stellen, als nach Verlauf dieser Frist ohne ihre Berück­sichtigung die Vermögens -Vettheilung be­wirkt werdens wird.

Sign. Giessen am 10. Aug. 1827.

Von Commissions wegen.

B a p st, Großherzogl. Hofgerichts?Sekretar.

III.

Nachdem Johannes Schaum, Ludwigs Sohn, zu Langgöns, zur Bezahlung seiner Schulden den größten Theil seiner Feldgü­ter öffentlich hat versteigern lassen, und ein gütliches Arrangement mit seinen Gläubi- geri: in Antrag gebracht hat; so werden sämmtliche Gläubiger desselben hierdurch auf­gefordert, im Termin

Donnerstag den 27. September Mor­gens 10 Uhr

ihre etwaige Federungen an denselben anzu­zeigen und richtig zu stellen , auch sich des Versuchs zu einer gütlichen Vereinigung ;u gewärtigen, widrigenfalls sie sonst mir ih­rer Befriedigung aus den vorhandenen- terkaufgelder ausgeschlossen werden.

Giessen den 28. Iuly 1827.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

Weidig,

in Abwesenheit des Gr. Stadtrichters.

Bekanntmachungen.

1) Nachbemerkte,' noch zur Ioh.^Phi­lipp Buschischen Erbniasse gehörige Wiesen und Acker, sollen erbvertheilungshalber Frei­tag den 31. August l. Jahrs, Nachmittags 2llhr, im Buschischen Garteu versteigert werden.

I m N e tt st ä d r e r Feld

508,5 Klftr. (M. 20 N. 2S.) Wiese zwischen dem Gleiberger und Grasweg, an Balch. Müller, zehntbar,

457,5 Kl. ( z M. 15 R. 2 Sch. ) Acker am Kroffdorfer Weg, an Phil. Chris­tian Burkhardt, zehntbar,

t m Waltpförter Feld:

217,6Kl. (j M. 24N. 4Sch.) Wiese an der llrsulum, zehntfrei,

199,0 Kl. ( z M. 18 R. 12 S. ) Wiese im Schneiderspfuhl,

251,8 Kl. ( 4 M. 34 R. 6 Sch.) Wiese daselbst, am Busch,

664,0 Kl. (1 M, 36 N.) Wiese in der

Schindersecke, an der Pfarrwiese,

581,7 Kl. ( 1M. 11 N. 12©.) Wieff im Srllnbcrg,

532,6