) 29 ( —
Es werden daher alle _ diejenigen, welche sich in der Lage befinden, aus diese Wohnungen Rücksicht zu nehmen, eingeladen, sich an jenem -tage zu der .bemerkten Stuudeiucher Besitzung selbst, eine Stiege hoch , einzusiudeu, und nach genommener Einsicht der alsdann vorger legt werdenden Bedingungen nach gefallen mitzubieten« , , . . .
Auf Verlangen kann auch bet eins oder das andere dieser Quartiere em vorzüglich schöner Pferdcstall mit 5 fetaiv den und einer unmittelbar daran stotzeu- den Kutscher - Stube, sowie eine Remise zu mehreren Wagen, Heuboden und Dungkaute rc., vergeben —. nothlgen Falls es auch wohl möglich gemacht wer» den, früher als am ItmIuny einzu- ziehen.
Wer die näheren Bedingungen vielleicht vor dem Termin zu kennen, oder die Lokale selbst zu besichtigen wünscht, wird ersucht, sich an den Assessor Dr- Sundheim zn wenden , der in diesen beiden Hinsichten dem Begehren zu eutspre- chen übernommen hat.
Giesen, am 4. Februar 1626.
Der Vorstand des Gesellschaft s-Ver ei ns daselbst.
10) Unterzeichneter benachrichtigt das hiesige Pnblicnm, daß die bisherausder Fuldaer Route gebrauchte Kalesche, Donnerstag den 2. Mät'z 1826. Nachmittags 3 Uhr ans hiesigem Posthof, nebst vier alten Nädern, welche noch sehr brauchbar sind, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden soll.
Giessen den 16. Febr. 1826.
Großherzog!. Hess. Postamt, von Nau.
11) Eine halb bedeckte Chaise, ein - und zweispännig zu fahren, nebst vollständigem Pferdegeschirr, Met zu verkaufen bei ,
Sattlermeister R erber.
12) Einige ganz neue und vorzüglich gute Claviere sind zu verkaufen bet Instrumentenmacher Leicht.
13) Militair-Vertretungs-Aiv Diejenigen Eonseriptionspfiichtigen
-es hiesigen Bezirks, welche der Militair- Vertretungs - Anstalt in Darmstadt pro 1826. beitreten wollen, können sich dieser- halb bei dem Unterzeichneten in dem Bureau des Großherzogl. RegierungsamkeS dahier melden.
Die Statuten, welche sich M vieler- Hinsicht und besonders darin von denen bet hier bestehenden Privatgesellschaften auszeichr nen, daß die Anstalt jeden Beigetretenen auch bei allenfallsigen Nachgriffen vertritt und für die Desertion der Einsteher haftet, liegen, jedem zur Einsicht bereits
Das Bcitrittsgeld ist, um Nachzahlung gen zu vermindern , auf 75 ft. festgesetzt und kann jezt oder später bezahlt werden.
Giessen den 16. Febr. 1826-
' : ' Schäffer.
14) ZurTbeilnahme an dem seit mehreren Jahren hier bestandenen Militär- vertretnngs - Vereine haben sich bei dem Unterzeichneten für das laufende Jahr wieder so viele Couscriptionspflichtige gemeldet, daß dieser Verein als zu Stande gekommen anzusehcn ist. Unterzeichneter ist daher beauftragt, zur we-teren Theil- nähme daran einzuladen, und zu bemerken , daß die Statuten täglich bei ihm eins, gesehen werden können, und haß die Einlage , wie früher, 50 st. beträgt.
‘ Giessen den 12, Febr. 1826.
T r a p. p.
15) Den Hansirhand e l betreffs.
1) Alle und jede Jnnländer, welche mit von ihnen selbst verfertigten Maaren .aller Gattungen zu häusiren gedenken, sind künftighin gehalten, zu diesem Ende die eu forderlichen Hausirpatente gegen die gesetzt sich vorgeschriebene Taxe zu lösen-
2) Um


