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macht werdenden Bedingungen , versteh gevt werden.

Güssen den 2Sten Dezemben 1825.

Der Rentamtmana App.

4) Ein fnchsfarbiges Stutenpferd und ein brauner englisirter Wallach, sollen , nebst einem zweyrädrigen ein- späunigen Sandkarren und einem Pfer­degeschirr-, Dienstags den 3. Ian. 1826. Vormittags zehn Ubr , in der bedeckten Reitbahn, versteigert werden. Die Pferde 6ud in gutem Stand, zum Fahren und Reiten gleich dienlich, Karen und Pfer­degeschirr noch wenig gebraucht, wovon sich die Kauflustigen, durch zu nehmen­den Augenschein im Marstall selbst/ jeden Tag überzeugen können.

Giessen den 23. Dec. 1825.

Oßwald.

5) Nachdem mit Beschluß des Kur- fürstlichen hohen Staats - Ministeriums vom vleu dieses, bic Anordnu.g eines vierte« Viehmarktes für hiesige Stadt dergesiatten verfügt worden ist, daß sol­cher am jedesmal gen Dienstag nach Maria Geburt abgehalten werden soll, so wird dieses dem handelnden Publi­cum andurch bekannt g.macht.

Fnlda, den 21. November 1825.

Der Magistrat. Kepler.

6) Nm Nnordnuugen bei Erhebung des Viehcreibgeldes vorznbeugen, wer­den alle hiesige Einwohner, welche in dem Jahre 1826. Vieh zu den hiesigen Heerden treiben wollen, aufgefordert, vorher das bestimmte Waidgeld ber Hrn. S'.tadt-Einnehmer Dietz zu berichtigen, und wird zugleich bemerkt, daß die Hir­ten angewiesen worden sind, ohne vor­herige Vorzeigung der Bescheinigung über das bezahlte Waidgeld kein Vieh

zur Heerde zuzulasseu. Giessen den 50. Decembr. 1825.

Die Vürgermcisierey das.

7)Militair- Vertretungs- Anstalt. Diejenigen Conscriptions- pflichtigen des hiesigen Bezirks, welche der Milirair - Verrrctungs - Anstalt in Darmstadt pro i826. beitreten wollen, können sich dieserhalb bei dem Unterzeich- nereu in dem Bureau des GroßherzogL. Regieruugsamtes dahier melden.

Die Staturen, welche sich in vieler Hinsicht un) besonders darin von denen der hier bestehenden Privatgesellschaften anszeichnen, daß die Anstalt jeden Bei- gctretenen auch bei allenfallsigen Nach­griffen vertritt und für die Desertion der Eiusteher haftet, liegen jedem zur Einsicht bereit.

Das Beitrittsgekd ist, um Nachzah­lungen zu vermindern, auf 7) st. festgesetzt und kann jetzt oder spater bezahlt werden.

Giessen den 20. Dezbr. 1825.

S ch affe x.

8) Der Unterzeichnete beehrt sich- einem geehrten Publicum ergebenst an- zu zeigen , daß er von jetzt au seinen frü- h r geführten Weiuzapf über die Straße, wiederum eröffnet har, und will sich dem Verkaufe aller tun- und ausläudi- scheu^We.ne, in den schon früher bekann­ten Sorten und äusserst billigen Preir fen, hie « mit bestens empfehlen.

Giessen den 14. Dez. 1825.

W. Felsin

*9) In einer Chaise, welche Mon­tag den 2renIan. Morgens früh von hier nach Frankfurt und Darmstadt fährt, sind noch einige Platze vakant. Wem diese Gelegenheit dient, kann sich im Gasthaus zum Darmstädter Haus melden.

10)