Unter dem Anfügeu, kommt dies durch gegenwärtiges Proklama ,. zur Kenn tu ist des kauflustigen Publikum, daß die Versteigerung Morgens 10 Uhr Srott findet, die Eröffnung der Verkaufs-Bedin- gungeu im Termin selbst geschieht und die Mühle nebst den übrigen angegebenen Immobilien, nach dem Flurbuchs- Auszugs täglich in Augenschein geuom- men werden kann, welcher bei der Bürgermeisterei Steinberg öotlicgL
Auch ist dabei noch bemerkt, daß die ganze Besitzung wegen ihrer vortheilhaf- ren Lage, einem qualificirten Erwerber zahlreichen Zuspruch von Mahlgästen und Volle Nahrung zusichert.
Giessen am 2iteu April 1825.
Evoßherzogliche Hofgerichts- Kommission
S e y d, Hofgerichts - Secret ar.
3) Dienstag den 26ten April soll auf der Bürgermeisterey, Nachmittags 2 Uhr, die Reinigung der neuen Wie- fcck, von der Lahn bis an das Wehr, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen , an den Wenigstnehmendett öffentlich versteigert werden.
Glessen den 26. April 1825.
Die Bürgermeisterey dahier. Schneider.
4) Montags den 2ten May 1825. Vormittags um 9 Uhr, sollen in hiesiger Rentamts-'Wohnung von dem hiesigen herrschaftlichen Fruchtfpeicher
15 Malter Warzen,
220 — Korn ,
ICO- — Gerste,
100 — Hafer,
sodann Mittwoch den 4ten May a. e, Vormittags nm 9 Uhr, sott von dem herrschaftlichen Fruchtspelcher zu Allem
Lumda auf dem Rathbaus vazelbst
4 Malter Warzen,
124 — Koru,
28 — Gerste,
106 — Hafer und
4 — 5Sr. 3 Kpf. Erbsen öffentlich au den Meistbietenden, unter den bey der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedtnguugen versteigert werden.
Giessen den Men April 1825.
Der Rerrtamtmann A p p.
5) Die Liste der im Jahr 1805 da- hie'r geborneu Dienstpflichtigen ist nunmehr an dem Rarhhanfe angeheftet.
Man bringt dieses hierdurch zur allgemeinen Kenntlriß, daß die allenfall- sigen Reklamationen wahrend der nach §. 27. des Rekrutiruttgsgefetzes bestimmter! 14 Tagen, also bis zum 29ten dN'kes Monats, auf dem Bürgermeisterey, Bn- reau vorgebracht werden muffen.
. Dlejenigeu, welche etwa in die Liste emzutragen vergessen worden sind, haben dieses binnen gleicher Frist anzuzeigen, ansonst sie nach §.28. des Rekrutirnngs- gejetzes behandelt werden. '
Giessen den 15. April 1825.
Für den Bürgermeister der Beigeordnete
Steinberger.
. 6) Ludwig Dittert, Bleicher m Wetzlar, macht hiermit bekannt, daß er die Elle Leinwand a 2^ fr., die Zahl Garn a 6 fr., Zwirn a 7 fr. zu bleichen osterirt. Ausserdem hat Niemand weiter etwas zu bezahlen, weil alle Unkosten vom Bleicher selbst bestritten werden.
Wem es gefällig ist, von seiner B.elche Gebrauch zu machen, beliebe die Sachen bei Ludwig Busch Wittwe im Darmstädter Haus, in der Wallrhorstrase, frei abzugebcn, wogegen er die Fracht von G:essen bis Wetzlar selbst bezahlt, folg -


