) 100 ( —
GctraiLevreise vom 15. Mai bis den 22. Mai in Frankfurter Währung
a 60 fr. und das T. zu 22 Loch ländischen Gewichts
wiegt "Ä>.
120
Darmstadt Giessen
Marburg
Wezlar
9) Dm 29. Mai Morgens 8. Uhr sollen im Hause des Kastenmeisters Reidel in Großenlinden, 6 Malter, 5 Simmer, 3 Kumpf Kirchenkasten - Korn vom Jahr 1823. öffentlich versteigert werden.
10) Drei Viertelmorgen guter Klee, zum Schnitt reif, soll am Mittwochen den 26. May d. I. in einem Garten, ge- gcn dem Kirchhofe über, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden , und können die Liebhaber dazu, sich am besagten Tage, Nachmittags gegen 2 Uhr, in dem obgedachten Garten einfinden.
11) In der N e u l i n g sch e n Fabrik dahier befindet sich ein sehr bedeutender Vorrat!) von Fayence und Stein- aut, der, um aufzuräumen, weit unter dem zeither bestandenen Fabrikpreis abgegeben werden soll.
Die Güte der Waare und deren Preißwürdigkeit wird -eden Abnehmer befriedigen.
Die Bestellungen beliebe man an den Unterzeichneten zu richten. .
Mainz, den 15. Mar 1824.
Seiffert, Direktor der Reuliugschen Fayence- und Steingut - Fabrik.
12) In Mannheim wird für dieses Jahr und für die folgenden mit veränderter Iahrszahl eine Medaille in Silber Zum Gedachtuiß der Confirmation ge
prägt. Die Vorderseite enthält einen schönen, ausdruckvollen Christuskopf, und die Kehrseite die biblischen Worte: „Sey getreu bis an den Tod, so will ich dir, die Krone des Lebens geben." Offenb. Ioh. 2, 10. — Zur Empfehlung dieser Medaille bedarf es wohl weiter keines Wortes, als daß der genannte Christnskopfvon Döll's Meisterhand gra- virt ist, der noch in seinem 75tenLebens- fahre diese Arbeit unternommen hat. Der äusserst geringe Preiß einer Medaille mit Etui ist 3 st. 6 fr. Da sich die Sache durch sich selbst so sehr empfiehlt, und Aeltern Ihren Kindern bei deren Conr firmation gewiß yin passendes und angenehmes Geschenk damit machen können; so werden die Unterzeichneten, bei welchen auch eiu Probeexemplar, in Zinrr geprägt, eiuzusehen ist, mit Vergnügen Bestellungen übernehmen.
D i ck o r e. SPengel.
15) Für einen in hiesiger Gegend stationirten Grenz - Einnehmer, wird ein Gehülfe für angemessenes Salär gesucht. Zugleich bemerkt mall, daß derselbe sich während seinen müsigen Stunden mit Informiren einiger Kinder beschäftigen soll, wozu hauptsächlich auf alle An- faugsgrüude in Orthographie, Kalligraphie, Französisch, Lateinisch, Rechnen, Naturgeschichte und Musik, so wie auf einen guten moralischen Lebenswandel, Rücksicht genommen wird. Näheres er- theilt W. Fel sing.
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Waizen
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