Ausgabe 
21.8.1824
 
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f0 gewiß bei der unterzeichneten Be- borde schriftlich anzugeben und richtig zu stellen, als gegenfalls dieselbe bei dec Administrative Behörde mit solcher nicht tpeiter werden gehört werden.

Giessen den 14. August 1624.

Der Großherzogl. Hessische Land- rath des Bezirks Giessen.

I. von Zangen.

5) Unter vortheilhaften Bedingung gen können Militär / Stellvertreter durch . den Unterzeichneten Unterkunft finden.

Trapp, Hofgerichls - Advocat.

6) 800 Gulden Vormundsgelder sind gegen gerichtliche Sicherheit und gewöhn­liche Zinsen, jedoch nur in hiesige Stadt, auszuleihen. Näheres bei Ausgeber.

7) Einhundert Gulden Vormunds/ Selber sind zu. verlehnen. Bei wem, ist hei Ausgeber zu erfahren.

8) In Nro. 190. in der Schloßgasse sind zwei gut möblirte Stuben zu ver- miethen uud sogleich zu beziehen.

9) In Nro. 299. sind zwei möblirte Stuben zu vermiethen, wovou die eine sogleich bezogen werden kann.

10) Alle Farben faffiane Pantoffeln für Damen und Herrn, sind jederzeit bei Schuhmachermeister Conrad Dietz, in der Vrandgasse wohnhaft, zu bekommen.

11) Alle Arten tannene Küfer - oder Kübeler - Arbeit verfertiget

P. B a ch e r t, Küfermeister.

12) Ich kann jezt einen braven, ge- Meten, gesunden imb mit gehörigen Schulkenntnissen versehenen Lehrling in meine Buchdruckerey annehmen. Eltern

oder Vormünder können sich deßhalb mit mir in Verständniß setzen.

Georg Friedrich Heyer.

13) Auch in diesem Jahr, und zwar Mittwochs am Iten Sept em be r 1824. wird, Nachmittags 4 Uhr be­ginnend in der hiesigen Stadtkirche ein großes Musikfest zum Besten der Ar­men gegeben, und dabei

eineMesse, vonvr. Gottfried Weber, ein Requiem für Männerstimmen, von Demselben, und

eine Hymne, von Mozart, von denen feit mehreren Jahren dahier vereinigten Musikern und Musikfreunden Giessens und der Umgegend vorgetragen, wozu einzuladen die Ehre hat

die Direktion des Musikfestes und in deren Namen

Dr. F. S. Gassner, H. Hofmann, im- Musik-Direktor. 2ter Musik-Direktor.

14) C oncert - Auz eige. Diens­tag den 24ten d. M. wird im Einhornr Saal ein Concert gegeben, und darin aufgeführt reine Simphonie, dann eiuFest- gesang zur erfreulichen Namensfeier Sr. Königlichen Hoheit, unsers Durchlauch­tigsten Großherzogs, eigends ge­dichtet von Hrn. Studiosus Nodnagel, und von dem Unterzeichneten in Musik gesezt. Wer die Einladung zur Unter­schrift nicht erhalten haben sollte, kann vom Montag an Billets in meiner Woh­nung , bei Herrn Controlleur Scharmann in der Schloßgasse, und au der Kasse zu 30 kr., auch den Text des Gesanges am Eingang für 3 kr. haben.

Kantor H i e p e.

15) Die in dem ehemals Hauptmann Schneiderischen Hause in Gleiberg er­richtete Wirthschaft habe ich in Pacht übernommen und damit die Einrichtung verbunden, daß während des Sommers jeden Sonntag eine gut besezte j Musik da-