Ausgabe 
17.1.1824
 
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Indem man hie Steigliebhaber hierzu einladet, wird bemerkt, daß die Ver- sicigerung des Morgens präcis 9 Uhr be­ginnt.

Giessen den 12ten Ian. 1824.

Der Bürgermeister Gail.

5) Ein Garten , 2 Morgen haltend, und mit einem Häuschen versehen, un­ter den Eichen, sodann ein Garten, 1* Viertel haltend, ander Wailpförrer Chaus­see , sind zu verlehnen, und ist das Nä­here bei Buchbinder Rühl zu erfahren.

4) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit bekannt , daß ich mir eine ganz neue Chaise nebst Pferden , äuge- schafft habe. Ich bitte um geneigten Zuspruch, mit der Versicherung, jeder­mann reell uiiö billig zu bedienen.

Wirtwe Busch, zum Darmstädter Haus.

5) Meine vepect. Gönner und Gar­tenfreunde betiachrlchtige ich hierdurch, daß alle Sorten Garren-Sämereien ä ch t und frisch bei mir wieder zu haben sind. Ein Preis - Courant ist bei mir zn be­kommen.

Johannes Nicolai.

6) Alle Sorten der besten Säme­reien sind in kleinen und großen Quan­titäten zu verkaufen bei

Caspar Georg, Burger und Gärtner dahier, wohnhaft auf dem Neuen­weg in Nro. 311.

7) Mit Hinweisung auf die höchste Verordnung vom 12ten Deccmbr. 1823.. in Nnmmer36. des Regierungsblattes, wornach die direkte Steuer für die Mo­nate Januar, Februar u. März 1824. noch wie im Jahr 1823 nach den alten Registern und Steuerzetteln forterhoben

werden sollen, werden die Steuerpflich­tigen der Gemarkung Giesen, welche ihre Steuern für den Monat Januar noch nicht entrichtet haben , erinnert, solche unfehlbar nächsten Montag Vor­mittag zu berichtigen.

Künftig bleibt es bei der bestehen­den gesezlichen Einrichtung, wornach die Steuern jeden Monat in den ersten zehn Tagen, entrichtet werden müssen ; wobei ich noch meine früheren Bekanntmachun­gen , nur die Vormittage, und nach dem Ivten nur die Samstage iu jeder Woche zum Empfang der Steuern und andern Gelder verwenden zu können, wieder­hole. Giesen am 13. Ian. 1824.

Praet o ri u s.

8) Sonntags den 18fen dieses, Nachmittags, nach geendigtem Got­tesdienst, soll in dem Vaaledes Gast­hauses zum Rappen dahier, die öffent­liche Abhör der Leichenkaffe-Rechnung vorgenommen werden, welches den Mitgliedern der Lerchenkasse- Gesell­schaft mit dem Wunsche bekannt ge­macht wird, sich zahlreicher, wie sonst, dabei einzufinden.

Giessen am 15. Jan. 1824.

D i ck o r e, Direktor dieses Instituts.

9) Es vermißt jemand dm ersten Theil des Werks:

Merkwürdige Rechts fasse , als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Nach dem französi­schen Werk des Pitaval durch meh­rere Verfasser ausgearbeitet und mit einer Vorrede begleitet her­ausgegeben von Schiller.

Wer dieses Werk von dem Eigenthu-

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