Ausgabe 
13.3.1824
 
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) 55 c

4) Fra« Nathfchöff Schmid ist ent# schlossen, nachstehende Gärten

1) 110,9 Klftr. (32R. 12Sch.) am ' Nahrungsberg, an Ludwig Conrad

Flett, giebt 4^-Gesch. Korn vom Hcfgelaud zur Kellerei uud 5f

Zins aufs Nachhalls , jhutfr.,

2) 123 Klftr. (36 N. 5 Sch.) aufdem Saud, an Jacob Wallenfels, giebt 1 Alb. 2^. zur Reuther,

5) 148,6Klftr. (43N. 14Sch.) das.

an vorigem und Helena Reiber, giebt 7jj. Zins zur Reuther, zhutfr., auf mehrere Jahre zu verpachten. Die Verpachtung soll den 29teu l. M. gele- genheitlich der Gükherversteigerung im Ludwig Nollischen Wirthshause vor der Neustadt, vorgenommen werden.

Giessen den Ilten März 1824.

Der Stadtgerichts Assessor F. W i n h e i m.

5) Künftigen Dienstag den 16ten dieses, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem hiesigen Zimmerhof nachstehende Baumaterialien und Bangeschirre einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt, und im Falle annehmliche Gebote ge­schehen , unter denen bei der Versteige­rung selbst weiter eröffnet werdenden Bedingungen, losgeschlagen werden: Mehrere Gattungen Sandsteine, Bau­stämme, verschiedenes Zimmerholz, ein noch brauchbarer Bauwagen mit vier Nädern und allerhand altes Gehölz»

Greffen den 9ten März 1824.

Hoffmann.

6) Montag den 15ten dieses, Nach­mittags 3 Uhr, sotten im. Magazin im Zeughaus , ohugefähr 20 bis 30 Stecken buchen und eichen Scheitholz, öffentlich an die Meistbietende versteigert werden»

Giessen den 12tenMärz 1824.

D^r Bürgermeister Gail.

7) Zwey Hundert Fünfzig Gulden sind dahier gegen gerichtliche Sicherheit uud gewöhnliche Zinsen, auf Gürerstücke, in hiesige Stadt, zu verlehnen. Aus­geber dieses sagt bei wem.

8) Ganz nahe an der Post ist eine Stube zu vermiethen, die sogleich be­zogen werden kann. Bei wem, erfährt man bei Ausgebern.

9) Eine stille Haushaltung sucht ein Logis. Es wird nicht so sehr auf die Strasse, mehr aber auf Bequemlich­keit gesehen.^ Näheres bei Ausgebern.

10) Eine Stube, eine Kammer, Theil am Keller und Holzplaz, ist in Nro. 5. am Markt, zu verlehnen , und sogleich zu beziehen.'

11) Ohuweik der Heyer'schen Buch­handlung in Nro. 269. sind bei Schuh­macher Becker zwei gut möblirke Stuben zu vermiethen, welche sogleich oder auch im nächsten Semester bezogen werden können.

12) In Nro. 97. auf dem Asterweg ist eine möblirte Stube zu vermiethen, die sogleich bezogen werden kann-

13) Einr viersttzige, halb bedeckte, gut conditionirt'e Chaise, steht allhier zu ver­kaufen. Näheres bei Ausgebern.

14) Ein gutes Triebviertel, hinter den Eichen liegend , ist zu verlehnen, und das Nähere bei Ausgebern zu er­fragen. *

15) Ich habe an irgend Jemand den ganzen Jahrgang 1817. des Giesser Anzrignngs-Blätt geliehen, um dessen Zurückgabe ich bitte.

Dr. Büchner.

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