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Vertrekungs - Gesellschaft nehmen wol­len, mir so bald wie immer möglich, Ihren Beitritt persönlich oder in ftan- kirten Briefen anzuzeigen, da die Frü­hem immer vor den Späteren vertreten werden. Eben so bitte ich Diejenige, die Nummer tauschen, oder em steh en wollen, sich immer frühzeitig zu melden.

Aus den Statuten, wovon jeder Theilnehmer ein Exinnplar erhält, sind die für die Gesellschaft höchst vortheil- haften Bedingungen zu ersehen, wo­von ich nur die hinterlegte fl. 50,000. starke Caution und augenblickliche Ver­zinsung der Beiträge erwähne.

Darmstadt den 20. April 1824.

Ernst Emil Hoffmann, Großherzoglich Hessischer Kommerzieurath.

4) Alle diejenigen, welche Schul- lohn vom 2ten Quartal 1824. zu bezah­len- haben, werden hierdurch aufgefor- dert, solchen bis zum 14ten dieses Mo­nats um so gewisser abzuführeu, als an­sonsten das gesetzliche Zwangsverfahren gegen sie eingeleitet werden muß.

Giessen den 2» Jul. 1824.

Der Gemeinde - Einnehmer.

5) Unterzeichneter bringt hiermit zur Kenntuiß , daß er , nach von Groß­herzoglich Hessischer Landesregierung dazu erhaltener Concession, au dem hiesigen Platz eine Wem -Esstgffcderei nach fran­zösischer Methode errichtet hat.

Die sehr reine, haltbare Maare- und die Preißwürdigkeit derselben, ver' bürgen ihm Absatz an Geschäftsleute so­wohl, als auch an Privaten. Die Preiße in der Ohm, sind von der ersten

Sorte fl. 12., von der zweiten fl.8., in der Maaß erstere 12 fr., zweite 8 fr.

Silbereisen.

6) Der dem Großherzogs. Haupt­mann Pepler in Worms gehörige, am obersten Niegelpfad, neben Heu. Philipp Hoch und Frau Hofrächin ^abroise gele­gene Garten ist, unter annehmlichen Be­dingungen, aus freier Hand zu verkau­fen. Liebhaber können das Nähere bei Hrn. Philipp Hoch, in Nro.547. am Kreuz, wohnhaft, erfahren.

Giessen am 2.Zul. 1824.

7) In eine wohk eingerichtete Apo­theke des Oberfürsteuthums Hessen wird ein Lehrling gesucht, der guten Schul­unterricht gcuossen hat, einen Leichten la­teinischen Autor übersetzen und eine deut­liche Hand schreiben kann. Das Nä­here ist bei der Expedition dieses Blatts auf Portofreie Anfragen zu erfahren.

6) Eurem verehrten Publikum zeige rch hierdurch ergebenst an, daß ich nicht mehr in der Neustadt, sondern im Hause der Frau Seligmaun Mayer Nro. 66. an der Flugelsgaffe, wohne. Indem ich mich in allen Schuhmacher - Arbeiten ge­horsamst empfehle , mache ich zugleich be­kannt, daß eine schöne Auswahl in allen Sorten gefertigter Schuhmacher-Arbeit bei mir anzutreffen ist.

I. Wagn er, Schuhmachermeister.

9) Eine Stube nebst Tbeil am Kel­ler und Boden, ist in der Wallthorstraße zu vermiethen und kann den 15ten Inly bezogen werden. Bei wem, sagt Ausge­ber.

10) Guter Apfelwein, die Maas i 16 fr. ist zu haben, bei

H. D. Noll im Stern, auf der Mäusburg.

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