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4) Die Liste der im Jahr 1804 da­hier gebomen Militairdienstpflichtigen ist nunmehr an dem Nachhause angehcftet.

Man bringt dieses hierdurch mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntuiß, daß die allenfattsigen RekLamatiouen, wah­rend der nach §.27. des Refrutiruugsge- setz es bestimmten 14 Tage, also bis zum 14ren dieses, auf dem Bürgermeisterei)- Bureau vorgebracht werden muffen.

Diejenigen, welche etwa in die Liste einzutragen vergessen worden sind, ha­ben dieses binnen gleicher Frist anzuzei­gen / ansoust sie nach §. 28. des N.efru- tirungsgesetzes behandelt werden.

Giessen den l.July 1824.

Für den Bürgermeister der Bei­geordnete

Ste in b erge r.

5) In Gemäßheit des §. 4. der Ver­ordnung über die Abgabe von Hunden,, fordert man hierdurch jeden dahier Wohnenden auf, längstens bis zum löten dieses auf dem Bürgermeisterei) - Bürean schriftlich anznzeigen, ob er Hunde halte oder nicht, und im ersten Falle die Zahl der Hunde anzugeben.

Giessen den 1. July 1824.

Für den Bürgermeister der Bei­geordnete

St e i nb erge r.

6) Alle diejenigen, welche Schnl- lohn vom 2ten Quartal 1824. zu bezah­len haben, werden hierdurch aufgefor­dert, solchen bis zum 14ten dieses Mo­nats um so gewisser abzuführen, als an­sonsten das gesetzliche Zwangsverfahren gegen sie eingeleitet werden muss.

Giessen den 2.Juk. 1824.

Der Gemeinde - Einnehmer.

7) Unterzeichneter bringt hiermit zur Kenntuiß, daß er , nach von Groß­herzoglich Hessischer Landesrcgiermrg dazu erhaltener Concefsiou/ an dem hiesigen

Platz eine Wein - Essigsicderck nach fran­zösischer Methode errichtet hat.

Die sehr reine, haltbare Waare, und die Preißwürdigkeit derselben, ver - bürgen ihm Absatz an Geschäftsleute so­wohl, als auch an Privaten. Di§ Preiße in der Ohm, sind von der ersten Sorte fL 12., von der zweiten st. 8., in der Maaß erstere 12 fr., zweite 8 fr.

C. Silbereisen.

8) Der dem Großherzogl. Haupt­mann Pepler in Worms gehörige, am obersten Niegelpfad, neben Hrn. Philipp Hoch und Frau Hofrarhin Laöroife geler geue Garten ist , unter annehmlichen Be­dingungen, ans freier Hand zu verkau­fen. Liebhaber können das Nähere bei Hrn. Philipp Hoch, in Nro.647. am Kreuz, wohnhaft, erfahren.

Giessen am 2. Jul. 1824.

9) Ein einspänniger gut conditionir- terStuhlwageu, ist mit uud ohne Pferds­geschirr zu verkaufen. Bei Ausgeber das Nähere.

10) Unterzeichneter empfiehlt sich mit allen Sorten Haarlocken , besonders in einer ganz neuen Art, welche alle andere an Schönheit und Dauer übertreffen. Es können solche sowohl bei bloßem Kopf, als auch unter Hauben und- then getragen werden, und passen für junge und ältere Damen.

Mein Logis ist im Gasthaus zum Einhorn, attwo ich künftigen Mittwoch den 7ten July, von Morgens 9. bis Nachmittags 4. Uhr, auzutreffen bin» und um geneigten Zuspruch bitte.

C. K ra fft, aus Wetzlar.

11) In der Neutingschen Fa­brik dahier befindet sich ein sehr bedeu­tender Vorrath von Fayence und Stein­gut/- der, um aufzuräumen, weit u n-

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