schickten, gebildeten Mann, die verständige, sanfte, gesittete Schöne, kann mair leicht an Blick, Miene, Gebehrden, Gang ir. s. w. erkennen, so wie sich die AuM schweifnng, der Unverstand, die Unsitte in eben diesen Dingen nicht selten enthül: len. Gewiß ein sehr wichtiger Beweggrund, nach einem tadelfreien Aeussern m ringen, nm nicht zu nngünstigen Urtheilen durch sichtbare äussere Schlacken uM Mängel Anlaß zu geben.
Ich habe mich daher entschlossen: (äusser dem Unterricht in der Tanz/ und Fechtkuust) nach einer eigenen Methode, und nach den Grundsätzen der Tam-Acar demie zu Paris z Lu nachfolgenden Bildungsgegenständen , noch Unterricht zu m theilen:
1) Uiber die Haltung des Körpers überhaupt.
2) Uiber die Haltung des Kopfs und des Halses.
3) Uiber die Wendungen des Kopfes'.
4) Uiber den Blick und die Minen.
5) Uiber die Haltung der Schultern.
6) Uiber die Haltung der Arme.
7) Uiber die Stellung der Schenkel, Knie und Beine.
8) Uiber die Stellung der Fuße.
9) Uiber den Gang und seine Ißau düngen.
10) Uiber das Sitzen und Aufsteher».
11) Uiber Abreichen und Abnehmer».
12) Uiber. das Compliment. a) Das^ . gehende, b) Das, stehende. e)DaK sitzende. 6.) Das Köpft und Hand/ Courpliment. w*0**
13) Uiber den Gebrarich des s2ttr- tes rc. rc.
Auf Verlangeu , »verde ich zuweilen mit den jugendlichen Schülern und Schülerinnen, statt der Lehrstunde, einen Spaziergang vornehmen; um das Fehlerhafte der. Gebehrden und Haltungen des Körpers desto besser beobachten zu föttt rien. - - !
Giessen den l^Novembr. 1823.
P. B. Bartholomay^ Akademiker Uuiversitäts Tanz/ und Fechtmeijler, Lehrer der Mimik.
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