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wozu m°.. di- St-igU-Mb-r G'-ts-N den 24t-nSePt. 4623. ö,e!l Der Bürgermeister

Gail.

5) Diejenigen hiesigen Einwohner, Welcbe Schullohn vom 5ten Quartal 1825. zu bezahlen Haden, sodann dieje­nigen , welche noch mit den Kircheubau- deiträgen vom ersten halben ^ahr 1620. im Nücksiaude sind, werden hierdurch aufgefordert, ihre Schuld längstens bis rum 14ten künftigen Monats an den in­terimistischen Rechner Hrn. Beigeordne­ten Ferber abzuführen , ansonst die nach den vorliegenden Verordnungen bestimm­ten Zwangsmittel ««gewendet werden N Gftssen dM 18ten Sept. 1623.

Der Bürgermeister Gail.

4) Montag den 29ten d. M. Vor­mittags 9 Uhr, sotten in dahiesiger In­fanterie - Caserne

2 Pritschen von Eichenholz,

2 Küchenschränke, jeder mit4 Th ir­ren , Schloß und Schlüssel,

2 Gcschirrbänke,

1 Spülbarik mi Spülörettern,

4 Zapfenbretter,

2 Schreibtafeln von Tannenholz,

1 Waagenstock,

2grose eiserne Platten, Mid

5 Stück Tannenholz, vorbehaltlich höchster Ratification an die Meistbietenden öffentlich versteigert wer­den, welches hierdurch mit dem Bemer­ken bekannt gemacht wird, daß sämtliche vorbenannte Effecten täglich in Augen­schein genommen werden können.

Giessen den 24ten Sept. 1623.

Volz, Lieutenant.

5) Dienstags den 30ten September Nachmittags 1 Uhr, werden wieder m der Vurgkirche mehrere Hundert Drehleu, öenebst noch guten Stickstecken und meh­reren Haufen Brennholz, auch euuges Bauholz, versteigert werden.

Giessen den 26ren Sept. 182d.

6) Nester Tuch von aller Größe und Farben, wie auch 14 Viertel breites Bil­lard - Tuch, braune und graue Mareugo- Tücher a fi. 2. 40 fr. pr. Stab; ^tte Far­ben Sammet-Manchester, in Stück wie auch in Nester; graue uud weise Lein­wand ä st. 6. bis st. 8. pr. Stück; atte Sorten Nockknöpfe; atte Arten Mode- Westen ; Leipziger coulenrte baumwollene Frauen'Unterröcke ä st.2. 30 fr. pr. Stck. rothe wollene Gesundheits - Binden; schwarze feine wollene Hosenfäcke, welche zu Hosen und Unterhosen sehr dieullch sind ä st. 1. 20 fr. pr. Stück; alle Sor­ten Kappen und Hutschnallen, werden in Frankfurt, Fahrgasfe Lit.A. Nro. 7. der Dönsgesgasse über, verkauft. Auch werden atte Arten tuchene, sam- mctene und Batt-Kleider, an Zahlung angenommen.

7) Gutes feines Warzenmehl, das Pfund a 3^ fr. ist bei Moriz Wallenfels in der Wattthorstrase, zu verkaufen.

8) Der Unterzeichnete sucht einen im Wattpförter Quartier gelegenen Frucht­boden , der 100 bis 130 Malter Frucht fassen kann, auf ein oder mehrere Jahre zu miethen.

Giessen am 26ten Sept. 1825.

Dr. Banfa.

9) In dem F. W. Heyerschen Wohn­haufe in der Schlostgasse ist, im Neben­bau, eine geräumige Wohnung für eins stille, ruhige Familie zu vermiethen, und kann solche jeden Tag besehen, und mit Anfang Oktobers bezogen werden. Zu­gleich