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Natur einzelne, theils größere, theils kleinere Kräfte sich mit einander vereinigen, um für das Ganze zu wirken, wie das allein stehende unber deutend scheinende, dem anerkannt Bedeutenden nicht fehlen darf, um durch das Zusammenwirr ken die Zwecke des Schöpfers zu fördern, müssen auch die Menschen nach den ihnen gewordenen Kraft ten gemeinsam thätig seyn , wenn sie nicht die traur rige Erfahrung machen wollen, daß der Einzelne ohne die Hülfe des andern, nur ein schwaches Ger schöpf ist.—
In allen Verhältnissen des menschlichen Ler bens hat es sich bewährt, daß das Große ohne das Kleine nicht groß sevn, nicht bestehen kann. Wende ich diesen Satz auf das hier zur Aufführ rung des Hayd'nschen Meisterwerks versammelte Zahlreiche Personale an, so wird es gewiß nicht schwer, denselben hinlänglich durch rriffrige Gründe zu beweisen. Berühre ich zuerst die VocalrSor lsstimmen , so verlangen dieselben allerdings von der Natur begünstigte, durch die Kunst gebildete Individuen. Eben so verhält es sich mit den ersten Stimmen der Blaser und Saiten rInstrumente. Man denke sich jedoch die genannten Stimmen ohne Begleitung oder Unterstützung der sogenannten unterr geordneten Stimmen, so werden sie uns, g l e i chr f am verwaist erscheinen, und ohnerachr tek


