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Bekanntmachungen.

1) Das den Erben der Eiserssrämer Johann Balthasar Beckerischen Wittib zustehende Wohnhaus auf dem Kreuz, nebst Scheuer und Stallung in der Cap- lausgasse, soll Erbvertheilungs wegen Montag den 22tenJuli l. I. Nachmit­tags 2 Uhr in dem Gasthaus zum Löwen unter den im Termin zu eröffnenden Be- dingungeu / versteigert werden.

Giessen den 6tenJuni 1822.

Der Stadtgerichts-Assessor F. W i n h e i m.

2) Dienstag den 2tenJuly Nach- x mittags 3 Uhr soll auf dahiestgem Nath- haus das vom Burger und Schnhma-- chermeister Ludwig Flett nachgelassene Viertel Wohnhaus, neben Hrn. Kirchen- senior Friebel in der Neustadt, öffent­lich verkauft werden.

Giessen den Lten Iuny 1822.

Der Stadtgerichts - Assessor

L. v. S ch m a l k a l d e r.

3) Die dem Herzoglichen Hause Nassau zustehende Antheile an dem soge­nannten Kroppacher - und Pulvermüh- len - Fcuchrzehnten, sollen

Montag den 24teu Inny Vormit­tags 9 Uhr

in der Behausung des Herrn Schulthei- sen in Heuchelheim auf mehrere Jahre in Geld - oder Fruchtpacht öffent­lich begeben werden, wozu die Liebhaber vorgeladen sind.

Usingen am 14tenJuny 1822.

Herzog!. Nassauische Rcceptur. C o n r a d y.

4) Da bereits das Vurgermeisterey- Bureau auf dem Nathhanse eröfnet ist, so verfehle ich nicht, dies dem Publikum mit dem Anfügen bekannt zu machen, daß vorla'usig täglich Vormittags von 10 bis 12 Uhr, und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, wenn nicht besondere Ver­

hinderungen obwalten , jederzeit Jemand dorten anzutreffen seyn wird, welcher mit der Expedition aller städtischen Am gelegenheit beauftragt ist.

Der Bürgermeister Gail.

5) Das zeither von Herrn Freipre-- diger Franz bewohnt gewesene städtische Schulhaus soll öffentlich auf dem Bürean an den Meistbietenden vermicthet wer­den, und ist hierzu auf kommenden Mon­tag den 24ten Juny Vormittags 8 Uhr- Termin zu dessen Versteigerung anbe­raumt worden, wo die Bedingungen vor der Versteigerung näher bekannt gei macht werden.

Der Bürgermeister Gail.

6) Da die Ehefrau des vor kurzem in den Schutz aufgeuommcnen Juden Hirsch Breslauer zu Großenbuseck, Feile, eine gebohrne Stern, dahier erklärt hat, daß sie mit ihrem Ehemann, keinen ge­meinschaftlichen Handel treiben wolle, so wird dieses hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht.

Großenbuseck am 14tcnJuny 1822.

Großherzogl. Hess. Freyherrl. von Vuseckisches Patrimouialge- richt das.

H e i n z e r l i n &

7) Der Unterzeichnete empfiehlt sich im Sieden alter mud neuer Pfeifenköpfe von Meerschaum, in Oehl, unter sehr' vortheilhaften Bedingungen.

* Heinrich Stein.

8) Das Hinter- oder auch das Vor­derhaus, Nro 173. auf dem Selzersweg, ist zu vermicthen. Jedes bestehet in 4 heizbaren Stuben, 2Kabinets, mehre/ ren Kammern, Küche, Keller, Holzstalk und Waschküche. Auf Verlangen kann auch ein Stück im Hausgarten abgege­ben werden. Es kann sogleich Besiz da­

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