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Num. 28. des Giesser AnzeigungS - Blättchen.

Ueber

den Gebrauch des Torfs als Feuerungsmittel.

(Beschluß der Abhandlung in Num.25. des Anzeigungs-Blatts.)

So viel ich bis jetzt weis, finden fich, in geringer Entfernung von unserer Stadt, Torfe moore in der Gegend von Daubringen, R^ainzlar, Großenlinden und Wieseck, wovott die erstenr bereits eröfnet find, und das letztere, im Wiesecker Bann, gleich nach der Ernte in Betrieb gesetzt werden wird. Daß zur Benutzung dieser Vorräthe bereits ein glücklicher Anfang gemacht worden, habe ich schon vorhin erwähnt. Diese Venutzuug kann aber um gleich ausgedehnter werden, wenn die Vorsteher mehrerer großen Gelverbzweige, als Bier/ Lrauer, Branntweinbrenner rc. von dem Torf als Brennmaterial Gebrauch zu machen ver/ suchen. Arrs der Erfahrung weis ich, daß man sich des gut ausgetrockneten rohen Torfs zur Feuerung im Großen, unter Vraupfaunm, Branutweinölasen, in Kalk- und Ziegel- öftn, Töpferöftn, beym Salz-, Salptter-, Alaun- und Vitriolsiedm, bey Glas­hütten, Porzellanöfen kurz bei) allen Anlagen, wo es auf die Unterhaltung eines gtix tetr Glühfeucrs ankommt mit wahrem Nutzen bedienen kamr. Aber auch in jeder PrLvathaushalttMg ist der Gebrauch des Torfs wegen seiner Wohlfeilheit zu empfehlen. Er läßt' sich nicht nur auf dem Kuchenheerde, sondern vorzüglich in den Stubeuöfen, die nicht zu stark ziehen, anwenden; im erstem Fallethut man am besten, verschlossene, ö. h. mit einem dichtschließeuden Deckel verseherre, Kochtöpfe ( Deckelgroppen ) zu brauchen, weil der verbrannte Torf viel sogeuarrute Flugasche giebt. Arrch ist es am besten, den Torf auf einem Roste zu brennen, um ihrr einigermaßen in Flamme zu setzen. Schwere schwarze Torfarten glimmert wie Steinkohlen, und lassen sich auch fast wie diese behuudelrr. Der Torf läßt, sich indeß auch ohne Rost, in jedem gemeinen Stubenofen, brennen, nur muß

di? Torfstück? etwas hohl legen, um so den uöthigen Zug zur Erhaltung des Glüh-

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