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Grosenbuseck den 8ten April 1820," Großherzoglich Hess. Justizamt der Freyherrn von Buseck das. Reitz-

Edrkralladungen. genund richtig zu stellen, auch Vor-

1) Nachdem Großherzogl-Hess. hoch- fchlägezu einem gütlichen Vergleich an- verordnetes Hofgericht dahier nnterm zuhören, als sie sonst von der Masse 10ten d. M. den Concursproceß über das werden ausgeschlossen, werden..

sprüchen von der Masse werden gänzlich abgewiesen Werdern

Giessen den 14ten April 1820, Vermöge Auftrags Großhcrzogl-

Hess. Hofgerichts dahier.

Minheim, Secretair,

2) Da der gewesene Hoheitsfchul- theiß Meyer zu Grosenbufeck so viele Schulden contrahrrt hat, daß zu deren Bezahlung sein Activ - Vermögen bey weitem nicht hinreicht; so ist von Groß- Herzogs Hessischem Hofgericht zu Giesen der Concurs erkannt , und nmerzeichue- kem Amt dessen Leitung irbertragen wor­den. Es werden demnach alle bekannte und unbekannte Gläubiger des gewesen neu Hoheitsschultheißerr Meyer hierdurch aufgefodert

Montags den 8ten May h. a. Mor­gens 9 Uhr

so gewiß vor hiesiger Gerichtsstelle zu erscheinen, ihre Foderuugen vorzubrin-

Polizei - Bekanntmachung.

Da sich durch eine Untersuchung ganz neuerlich wieder ergeben hat, daß das Kartenschlagen um Geld noch im­mer in der Stadt Giessen im Gange ist, durch diesen schändlichen Unfug aber der Aberglaube» befördert, und, was noch schlimmer ist, öfters das häusliche Glück und derFriede von Familien gestört wird ; so findet man sich veranlaßt das Kar­tenschlagen bei unabbittlicher 3 tägiger Gefängnißstrafe bei Wasser und Brod zu untersagen mit dem Anfügen, daß in jedem Uebertrettungsfalle nicht nur der Name derjenigen Person, welche die Karten um Lohn geschlagen, sondern auch derjenigen Personen, welche sich die Karten haben schlagen lassen, össentlich in diesem Anzeigungsblatte werden be­kannt gemacht werden.. Giessen am 19, Avril 1820,

Grosherzoglich Hessische Polizey- Deputation, daselbst.

Forderungen aus irgend einem Rechts- ter gründ an den gedachten Landesgerichts- schössen Johannes Heß zu haben glauben^ aufgefordert, Dienstags den 16ten Mai l. I. Morgens 9. Uhr so gewiß auf da­hiesigem Kanzleybau entweder in Selbste person oder durch hinlänglich Bevollmäch-- rigte zu erscheinen, ihre Forderungen gehörig liquid zu stellen und diesemnach der Vergleichsvorschläge sich zu gewärti­gen gegenfatts sie mit ihren An-

Vermögen des Landesgerichtsfchöffen Jo-' Hannes Heß zu Leihgestern erkannt und den Unterzeichneten mit dessen Leitung, mit dem Anfügen, daß in dem Liqnida- tionstermin die Güte angelegentlich ver­sucht werden solle, beauftragt hat, so werden, Kraft dieses hohen Auftrags, alle noch unbekannte Gläubiger, welche

See ckbrr es

Der unten signalisirte bei dem Pach- des von Baumbachischen Guts zu Ropperhausen ßIahr als Knecht gediente Carl Böhm von Massenhausen bei Arol­sen im Fürstenrhum Waldeck, hat sich in der letzt abgewichenen Nacht aus sei­nem bisherigen Dienst zu Ropperhau- fen heimlicherweise entfernt, und fol­gende ihm nicht zugehörige Effecten ent­wendet und mit sich genommen, als

1) eine weife leinene Jacke,

2) eine leinene blau gefärbte Hose,

5) eine