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und offenem Erdreiche gefchiehet. Schädlich und nachtheilig aber ist solche, wenn sie zu der Zeit gefchiehet, da das ?XaV?0U fc*Ur ^ohe erreichet hat und gemahet werden soll, indem der Schlamm ^las verunreiniget und fürs Vieh ungesund macht. Man muß alsdann mit dem Mähen desselben so lange ansteheu, bis ein hinreichender Re- ßk" den Schlamm wieder abspület und mnirl4? remtr% Hell aber nicht alles passet.euren solchen Schlamm mit sich führet, sondern völlig rein ist, so ge­reicht besonders in trockenen Sommern eine solche Wasserung den Wiesm ur Er! AUlckuug. Doch macht sie besonders zur Zett Der Errwte viele Uubequemitchkeit, Mllhe und kosten. Irr einer noch miß- llchern Lage befinden sich die Wiesen wenn die Ströme, die sie berühren, viel groben oder feinen Sand, oder auch Sterne mit sich führen. Dadurch wer- den sie oftmals so unbrauchbar gemacht, daß Jahre dazu erfodert werden, ehe ste wieder in Or'dtt-ung kommen.

(Der Verfolg künftig.)

Ediktalladung.

Aufforderung der.unbekann- ten Gläubiger des verlebten Großherzogl. Hess.Hofgerichtjs- Advokaten und provisori­schen Justiz -Amts - Schul­theissen Notenberger zu Kö­nigsberg.

Voy natürlichen und künstlichen Verbesse­rungs-Mitteln der wiesen.

(Verfolg.)

Wo Berge neben einander siegen, da bilden sie auch Thäler, die häufig zu Wiesen benutzt werden. Diese aber sind von mannichfaltiger Beschaffenheit. Ei­nige sind von hohen starkbewachsenett Gebirgen fast ganz eingeschlossen; die Luft kann nicht hinzukommen ; die Kälte rst daselbst strenger; der Schnee wird von den Anhöhen in groser Menge da­hin getrieben; dieser sowohl als das Ers kann daselbst nicht sobald schmelzen und dadurch wird dann derWachsthum des Grases nicht allein sehr aüfgehal- ten , sondern ihm auch vieles von seiner Güte entzogen. Andern hingegen stehet, wenigstens an einer oder mehreren Sei­ten , der Zugang der Luft offen, und können von einem Bache gewässert wer­den. Diese sind zum Grasöaü beque­mer , vielleicht aber hat das Gras nicht dze Gute, des im Freien gewachsenen Grases, Wieder andere sind geräumige Gegenden, die in einem Umfange von etlichen Stunden ganz mit Bergen und Anhöhen umgeben sind. Uutz diese sirrd zum Wiesenwachs sehr bequem. Denn die Sonnenstrahlen geben ihnen die ge­hörige Wärme und die Berge halten den Zug der Winde auf und mäßigen sie, daher denn auch die von dem Winter zurückgebliebene Feuchtigkeit in den Wie­sen länger erhalten wird, daß sie dem Grase die nöthige Nahrung geben kann.

Zur Erledigung von Großherzogl. Hess. Hofgerichr der Provinz Oberhessen m . . _, erhaltenen Auftrags, bescheide ich alle

. Nochandere Wreftu liegen anFlüft diejenige, welche, äusser denn-n, bereits ' welches für ausgetretenen, .Kreditoren, an den, zur bald vortheilhaft, bald schädlich ist. Befriedigung dieser nicht anreichenden, Vortherlhaft, wenn das Wasser einen Nachlaß des Großherzogl, Hess. Hofae- ^^^.bchssslnm mit sich fül-ret, dadurch richts-Advokaten und provisorischen Ju' die Wiesen^ gedunget werden, welcher stiz-Amts-Schultheissen Rotenberaerin ?»tI«Crr^inc auf den Wachsthum Königsberg Ansprüche zu machen haben, des Grases am . besten, aussert, wenn die solche innerhalb einer Frist von vier Wo- tteherstromung im Wintep bei geilndem chen, von dem Tage der ersten Tinrückung