Ausgabe 
8.3.1820 Bekanntmachungen
 
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Da nämlich, rjo eine ..einzige gespannte Kraft nicht chinreicht tun den mogftchst.mr des'Zchöa^t ye.-oorzubringen, oa imiffai mehrere K äs e drrg^ statt verl>nnOcn werben, daß ke.ne die Wirrung der andern hindert, sondern befördert.

Das zweite Gesetz verordnet Sparsamkeit im Gebrauche der Organen. Geht les diglich darauf hinaus mit dem leichtesten uiic 'geringsten Aufwande körperlicher Kräfte den nämlichen Zweck zu erreichen. " - ,

Das dritte Gesetz ist, das Geistige liegt im Auge und den übrigen Gebehrden des Körpers. GivDAstmuth W> Leien. '

Der Inbegriff dieser Gesetze führt auf felgende allgemeine Bemerkungen: Das Geis stiae rst Wesenheit des Schonen; das Körperliche ist dessen Auffenhnlle; die asthätische r^es ftFe verlangen so viel geistiges als möglich ist; so viel körperliches als unentbehrlich ist. O! ne Geist ges ist k. rn Daseyn des Schönen; oyne Körperliches ist kein Anschauen deS Schönen, In der Fülle und Starke liegt Kraft des Schönen. In Sparsamkeit und Abs w? oslnng des Körperlichen liegt Aniuuth des Schönen; Vereinigung der Kraft und Ans mut -ist Inbegriff des Schönen für den Menschen Meß sind nun die Gesetze, deren Be­obachtung zu dem Schönen ästhätisch Vollkommnen und Erhabenen führt. Aber wenn sie über die Äranze der Wahrheit und Weisheit mis raucht werden, so ist es hierin, wie mit allem in der Welt. Das Mittel, zum Schönen zugelangen, kann durch Misbrauch eine' Quelle des Fehlerhaften w. den. Der Misaräuch des ersten Gesetzes: gesammelter Kräfte, ft.) t auf üppiges levcnze, störendes Schwelgen. Misbrauch des zweiten Gesetzes > der Krafts erfparrting, führt a f unwirksame Schwachheit. Misbrauch des dritten Gesetzes: der Ans- M'.l!) und Leben, führt auf Ziererei), Tändelei) und Empsi.deley. Vernunft, Wahrheitss- Und Schönheftsgefühl müssen dem Lehrer Richtschnur und Gränze bestimmen..

Der Mangel an Theorie verbunden mit nicht äfthatischen Kenntnissen macht aber- mehr reren-e' n den Unterricht nach dieser Art schwer, sie wählen daher lieber rohe Cabrio- len wodurch sse bei allen Anstrengungen, statt gebildeter Tänzer, nur zwecklose Sprins gr- 'bild'n, welche Trieben sie ihre Kunst auch aufs Höchste doch kaum zum Theater ges eignrr wären.

Um dem Wunsche der meisten Aeltern zu entsprechen, tüete ich dem Publikum meure Dienste an. Gründlicher Unterricht ohne Anstrengung, in Beziehung auf inständige neSmim in dem Umgänge mit Menschen, mag entscheiden, zu welchem Grade dre Crfah, t-ung, Mühe und Reisen mich in diesen Künsten gebracht haben.

Nehmen mehrere Personen in einer Stund' gemeinschaftlichen Unterricht, so bezahl, jede monatlich ' ®cv Monat zählt 16 Stunden.

Diejenigen Gönner, die mir die Ehre Ihres Zutrauens in Betreff eines zu erhaltens tzen Unterrichts zu schenken geneigt sind, wollen die Wohlgewogenhett haben i <>

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P. Bartholomay

Akademiker, Lehrer rr.

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