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gen öffentlich versteigert. Giessen den 29tenSept. 1818.
Großherzogl. Hess. Naturalien- Rentamt daselbst.
App.
4) Ein in der Müblgasse stehendes Wohnhaus Num. 613., in welchem sich 3 Stuben, 2 Kammern, 1 Küche und 1 Keller befinden, nebst Scheuer, 1 Rindvieh- und 2Schwein-Ställen, auch eine Mlststälte, ist zu vermiethen. Den 'Eigenthümer erfährt man bei Ausgebern.
5) Ein geräumiges Logis, bequem und schön eingerichtet, in der mittleren Etage, eine Treppe hoch, nebst verschlossener Holzremise zu5Klaffter, und einem trockenen verschtoff-nen Keller, ist im Mittelpunkte der Stadt an eine honette Familie zu verlehnen, und kann ungenirl täglich besehen werden. Ausgeber errheilt nähere Auskunft.
6) Inder Gegend des Gasthauses zum Einhorn ist eine möblirke Stube zu vermiethen» Bei wem, sagt Ausge, der.
7) Eine möblirte Stube ist in der Wallthorstrase zu vermiethen, die so, gleich bezogen werden kann. Das Nähere bei Ausgebern.
8) Eine neue, moderne, geschliffene einschläfrige Bettlade von Nußbaumholz, steht dahier zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo?
9) Eine 6—8 Fuß lange neue-Ofen- röhre von Eisenblech, ist zu verkaufen. Ausgeber sagt bei wem.
10) Ein vierecktgter altdeutscher Stuben - Ofen steht zu verkaufen , dessen Eigenthümer hei Ausgebern zu erfahren ist.
11) Einen Viereck,igten Ofen mit einem Aufsatz von Eisenblech, hat jemand zu verkaufen. Bei Ausgebern das Nähere.
12) Unterzeichneter bringt hierdurch zur gemeinen Kenntniß / daß ihm tue gngdige Concesston ertheilt werden, alle Sorten Mehl allhier zu verkaufen. Gegenwärtig sind zu Haden: Waizenmehl das 5 fr. , Roggenmehl das U>. 4 fr., Nachmehl das %. 4 fr., in bester Qualität und beliebiger Quantität.
Friedrich Gard, wohnhaft bei Nicolaus Posau- ner, in der Löwengasse.
15) Einem geehrten hiesigen Publicum empfiehlt sich Unterzeichneter als nunmehr hier etablirter Burger und Messerschmidkmeister in Verfertigung aller Sorten neuer Messer, Scheeren u. d. gl. sowohl, als auch Reparaturen und Schleifen derselben, unter Versicherung guter und billiger Bedienung.
Giessen den 29. Sept. 1818.
PH. C. Sartorius, wohnhaft in Nro.599. der Neustadt»
14) Da ich gegenwärtig einen sehr geschickten Menschen befommcn habe, der als Tafel-Schneider bei mir ein- getretten ist, der in mehreren grosen Städten, besonders in Frankfurt, gearbeitet Hatz so mache ich dies dem hiesigen respect. Publikum mit dem Anfügen hierdurch bekannt-, daß alle diejenigen, welche mich mit Arbeit beehren wollen, sich moderner Frauenzimmer- Arbeit, und prompter Bedienung, mit Billigkeit verbunden , zu versprechen haben. Giessen den 2. Oct. 1818. -
Schneidermstr. Helmes Wiltwe, wohnhaft im Schiefer'schen Hause
<wf blm Neuenweg.


